Männer in Balance

Empathie ist nur ein Trend?

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz“, „Hör auf zu heulen, sei ein Mann!“, „Sei kein Weichei!“ und ähnliche prägende Sätze konditionieren uns Männer schon von frühester Kindheit an nicht nur im Elternhaus, sondern auch in der Schule, in der Ausbildung und später im Job. Die Erwartungshaltung an den Mann als Versorger, der seinen männlichen Energien eher unterdrückt, als sein gefühlsbedingte Potenzial voll zu leben, ist kein alter Hut. Noch immer müssen wir Männer sehr vorsichtig sein, wenn es um das Thema Gefühle geht. Insbesondere in Top-Management-Ebenen wird unserer „weichen“ – der verständnisvollen, wertschätzenden – Seite wenig positiver Effekt zugesprochen.
2-Tages-Seminar Führungspersönlichkeit Mann

Gefühle sind was für Weicheier

Kein Wunder, dass der Großteil der verantwortungsbewussten, männlichen Führungspersönlichkeiten lieber den kalten, distanzierten Realisten in sich nutzen, um harte Entscheidungen strukturiert umzusetzen. Eigene Emotionen, insbesondere die negativen sind eher Störfaktoren auf dem Weg zum Erfolg.

Beziehungen gehören ins private Umfeld. Zeit und Energie bleiben dafür allerdings kaum. Denn mit den negativen Gefühlen, wie Wut, Frust oder Widerstand werden auch die positiven Emotionen verschüttet. Am Ende spüren Sie sich selbst nicht mehr. Mit leidvollen Konsequenzen für Ihre Lebensfreude, Ihre Kraft und Ihre Fähigkeit, tiefe Beziehungen zu erleben.

Ich nenne diesen Anteil in uns gerne den Archetyp des Liebhabers. Wird er als eine der vier Grundenergien in uns auf ein Minimum reduziert, ist kein Raum mehr für innere Balance, Ekstase, Sinnlichkeit, Empathie und Spiritualität.

Vision war gestern. Heute bin ich Realist – leider!

Erinnern Sie sich noch, als Sie das erste Mal verliebt waren? Diese tiefen Emotionen? Oder, als Sie eine Vision mit Inbrunst verfolgt haben? Als Sie die Magie, das Einssein, z.B. in der Musik, Kunst oder Kultur noch gespürt haben?

Die gute Nachricht ist, Emotionen kann man nicht abtöten, sondern nur verdrängen. Tief in Ihnen wartet Ihre Liebhaberenergie, in Aktion treten zu dürfen. Die Kunst ist es, diesen Teil von Ihnen zugänglich zu machen, das Herz zu öffnen und die Balance zwischen Härte und Emotion zu finden.

Zuviel Emotion macht auch nicht glücklich

Sie finden sich in der Beschreibung oben nicht wieder, weil Sie oft von Ihren Emotionen überrollt werden? Sie würden alles dafür tun, es nur ja jedem Recht zu machen? Sie verhalten sich entweder unkontrolliert impulsiv oder neigen zum selbstzerstörerischen „Ja-sagen“, obwohl ein „Nein“ angesagt wäre? Dabei gehen Sie ständig über Ihre Grenzen und explodieren förmlich, wenn dann alles zu viel ist?

Vermutlich ist Ihre Liebhaber-Energie zu stark ausgeprägt. Konflikte sind nicht Ihr Ding, schon gar nicht, wenn Sie sich für eine Seite entscheiden sollen und damit in Ungnade der anderen Partei fallen könnten. Überhaupt sind Sie sehr leicht zu beeinflussen. Sie hören jedem zu und schaffen es kaum, ein Stopp-Signal deutlich zu kommunizieren. Ihre Empathie steht Ihnen im Weg.

Harmoniesucht ohne Stopp-Signal

Das führt dazu, dass Sie sich über die Maßen anpassen. Sie neigen zu opportunistischen Entscheidungen, die Sie am nächsten Tag bereuen. Alles im Dienste eine positiven Arbeitsatmosphäre und um das innere Druck-Gefühl zu minimieren. Ihr Bedürfnis nach positivem Feedback ist übergroß und blockiert Sie vor allem, wenn es darum geht, Tacheles zu reden und „ihren Mann zu stehen“.
In Beziehungen zu einzelnen Kollegen oder Lieferanten neigen Sie dazu, zu freundschaftlich und offen über geschäftliche Themen zu sprechen. Nicht selten führt das zu Konflikten innerhalb des Teams.

Was Sie brauchen, ist mehr Distanz zu Mitarbeitern, Kollegen und zu Menschen in Ihrem privaten Umfeld. Sich abzugrenzen ist Ihre Aufgabe – und zwar, bevor Sie den Rückzug antreten oder Dinge entscheiden oder sagen, die Sie hinterher bereuen. Nur so gewinnen sie Zeit und vor allem die Kraft und notwendige Härte, unliebsame Entscheidungen zu treffen und mit Fokus durchzusetzen.

Die Mitte fühlt sich männlich an

In Balance entwickeln sowohl der überaktive, als auch der aufs Minimum reduzierte Liebhaber eine tiefe Verbindung zur eigenen Lebensfreude und Begeisterung. Starke Liebhaber-Typen sind emotional ausgeglichen, bewusst und sorgen für herausragend gute Teamarbeit. Sie kümmern sich angemessen und wertschöpfend um die eigenen Belange und die ihrer Mitmenschen, ohne sich dabei selbst zu verlieren.

Sie wollen sich auf den Weg machen, um Ihre Liebhaber-Energie zu entwickeln?

Die gute Nachricht ist, Emotionen kann man nicht abtöten, sondern nur verdrängen. Tief in Ihnen wartet die Liebhaberenergie, wieder in Aktion treten zu dürfen. Die Kunst ist es, diesen Teil von Ihnen zugänglich zu machen, das Herz zu öffnen und die Balance zwischen Härte und Emotion zu finden.

  • Sie wollen ein emphatischer Leader sein, der eine angenehme Arbeitsumgebung schafft?
  • Sie wollen Menschen zusammen halten und sich nahbar und kommunikationsstark aufstellen?
  • Emotionen möchten Sie als Mann zum Motor für Ihren Erfolg und Ihre Erfüllung machen?
  • Sie wünschen sich, Ihr Team und ihr Unternehmen hinter einer Vision zu versammeln?

Der Weg ist ein Prozess und ist nicht delegierbar.

Die innere Gefühlswelt zu erkennen, zu erkunden und in Balance zu bringen ist ein spannender Prozess. Sie müssen den Weg zwar selbst gehen, aber nicht alleine.

In meinem Männerseminar erlebe ich starke Manager, die nicht nur sich selbst wieder spüren lernen, sondern eine ganz neue Welt für sich entdecken, in der die Verbundenheit und das Einssein keine Fremdwörter sind, sondern erfahrbare Momente der Freude und, ja, Klarheit.

Sie erhalten den Raum, Ihre eigene Männlichkeit zu entdecken, Ihre Lebendigkeit, Leidenschaft, Empfindsamkeit und Sinnlichkeit zu integrieren. Wir arbeiten mit xx, xx, xx, xx und gehen gemeinsam und doch jeder für sich den Weg.

Ihr Leben wird dadurch bewusster, tiefer und verbundener.

Sie wollen mehr über meinen Weg als Mann zum ausbalancierten Liebhaber-Archetyp erfahren?

Dann lassen Sie uns sprechen, von Mann zu Mann.