Männer Podcast # 19: Von einem Berg zum nächsten – wenn beruflicher Erfolg nicht mehr reicht

Was passiert, wenn du auf dem Gipfel deiner Karriere stehst – Titel, Gehalt, Status stimmen – und innerlich trotzdem leer bist?
Männer Podcast: Jakobsweg

In dieser Folge spreche ich mit Martin Frederick Garbers, ehemaliger European CFO eines US-Konzerns. Er erzählt, wie er mitten im Erfolg plötzlich nur noch müde war, keine Freude mehr empfand – und wie eine Unternehmens-Übernahme zur Chance für einen radikalen Schnitt wurde.

Wir sprechen darüber,

  • wie der Jakobsweg für ihn zur Zäsur und zum Weg nach innen wurde,
  • warum viele Männer ihre Emotionen jahrelang wegpacken, um zu funktionieren,
  • und wie aus einem „Exit“ ein bewusster Übergang in ein neues Leben und Arbeiten werden kann.

Das Buch von Martin Frederik Garbers findest du hier →

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Transkript der ganzen Podcast Folge Nr. 19:

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Wenn du das Gefühl hast, du bist in dem Job, in dem du gerade bist, nicht mehr richtig, dann
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habe ich ein Gast diesmal im Podcast, der sich auf den Weg gemacht hat und der dir genau das mitgeben möchte. Nimm dir
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Zeit, nimm dir Ruhe, um dich neu zu orientieren. Männer in Balance vom CFO zum Jakobsweg,
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ein Männerweg raus aus dem Funktionieren. Herzlich willkommen zu meinem Podcast
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Männer in Balance. Ich bin Heiko von Eckert. Ihr wisst, ich bin Berater, ich bin Unternehmer, war lange Vorstand, bin
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heute als Männercoach unterwegs und habe mir heute einen besonderen Gast eingeladen, der eine ganz ähnliche
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Geschichte hat, Martin Frederik Garbes. Vielleicht erzählst du selber dann mal
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ein bisschen was von deiner Geschichte, bevor ich jetzt mir hier alle Stichworte, die ich mir hier notiert habe, runterlese.
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Gerne, gerne. Heiko, vielen Dank. Ja, vielen Dank für die Einladung. Ja, mein Name ist Martin Frederik Gabers. Ich war
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lange in Corporate unterwegs. Ich war bei amerikanischen Halblätterunternehmen und war da auch der European CFO und
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habe dann vor 8 Jahren den Wechsel gemacht. Bin damals freigestellt worden
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durch eine Acquisition Phase und habe den Jakobsweg gemacht. Okay. Und dieser Jakobsweg war dann so die
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Zensur Ende meines Corporate Seins. Und am Ende des Jakobswegs war dann für mich auch klar, ich gehe nicht zurück in
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diese Welt, sondern ich wage es den Schritt in die Selbständigkeit, um als
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Coach für Unternehmer und Führungskräfte mich selbständig zu machen. Und das jetzt 8 Jahre her und ähm ich bereue
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keinen einzigen Tag davon. Mhm. Geht mir ganz ähnlich. Geht mir ganz ähnlich. War der Weg die letzten 8
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Jahre lang einfach? Nein, war es ganz bestimmt nicht. Und gleichzeitig bin ich
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sehr dankbar, weil es für mich der Weg war, der mich hat unglaublich wachsen lassen. Ich habe das dann in dem Buch
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zusammengefasst irgendwann habe ich gesagt, komm, jetzt muss ich das ganz normal schreiben. Habe ich Anfang diesen Jahres habe ich da mein Buch geschrieben, The Leaders Camino.
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Okay. Vom Exit zur Expansion. Und es geht im Wesentlichen um die Geschichte damals,
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wie ich rausgegangen bin, den Jakobsweg gegangen bin und die Erfahrung des Jakobsweg habe ich verwoben mit Coaching
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Werkzeugen. Ich habe im Rückblick gesagt, ah, diese Aspekte finden sich auch im Coaching sehr viel wieder und
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habe dann dann in das Buch noch einige Geschichten von Klienten eingewoben
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und diese Transformationsreise damals Jakobs Weg verbunden mit Werkzeugen aus
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dem Coaching und Geschichten von Klienten. Okay, klingt super spannend. Klingt nach
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Stoff für ganz viele Folgen. Lass uns mal vorne anfangen. Wenn du
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sagst, du warst in der Corporate Welt, ist jetzt schon eine Weile her, vielleicht erinnerst du dich noch dran, da gab’s ein Acquisition, die haben dich
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freigestellt. Wie ging es dir in dem Moment? Weil da wusstest du ja noch nicht, wo du heute
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sitzt und wo du heute stehst. Also, vielleicht noch ein Stück zurück. Ja, also ähm das ist jetzt gute 10 Jahre
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her, vielleicht sogar mehr als da war ich Anfang 40 und ich weiß noch an dem Geburtstag, ich
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habe am Anfon Anfang November Geburtstag äh wache ich auf und ich habe null
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Freude empfunden. Ich war einfach müde,
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freudlos, draußen hat’s geregnet und ich wollte einfach nicht aufstehen. So ein
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schöner depressiver Novembertag und es war mein Geburtstag und meine Frau, meine Kinder, die hatten sogar ein
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Kuchen gebacken und haben mich dann auch me Frühstück damit begeistert, aber ich habe in mir selber
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keine Freude mehr gefunden. Mhm. Und das hat mich nachdenklich werden
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lassen, weil ich sag, ich habe eigentlich immer ganz viel Lebensfreude, Optimismus, also Freunde würden sagen,
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hey, du bist immer der schon am Grad zum Überoptimismus.
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So und das hat mich damals nachdenklich gemacht und das hat mich dann auch
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dahinebracht sag hm bin ich ja eigentlich noch richtig unterwegs? Ich war damals
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für ein ganzen Reorganisationsprozess im Unternehmen. Wir haben ein ganzen Standort geschlossen auf einem Land, das
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dann in München wieder aufgebaut und es war ein sehr mühsamer, sehr anstrengender Prozess und ich war
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eigentlich nur noch fremd bestimmt. Also mein Kalender war aber von oben bis unten durchgetaktet und ich war sehr gut darin, Dinge auch
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zu machen, Getting things done. Ja. Und ähm es fühlte sich nach dem Busy Busy
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Busy an, aber die damit verbundene Lebensfreude, die war weg. Mhm.
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Ich glaube, das geht ja, also ging mir so, geht vielen Männern so, die wir heute begleiten irgendwo an dem Punkt,
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wo man dann merkt, jetzt ist es einfach zu viel und du hast gerade gesagt, müde. Das ist das Wort, dass ich eigentlich am
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häufigsten höre. Ja, und dann braucht’s aber häufig ja irgendwas, oder? Dann so und dann war ich an dem Punkt, was
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mache ich denn jetzt? Soll ich hier das Handtuch schmeißen? Ich hatte natürlich auch, wie bei vielen amerikanischen
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Konzernen hier der goldene Hand, Handfesseln, so Stock Options und ähnliches und ich hatte ja einen guten
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Stand und gut bezahlt, guten Titel, alle drumherum waren eigentlich, das wollte
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ich halt immer erreichen. In meinem Buch nenne ich das den ersten Berg, also First Mountain, den ersten Gipfel, wie
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werde ich erfolgreich? Ich habe also immer nach Textbuch, wie werde ich erfolgreich gemacht und war auf diesem
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ersten Gipfel, aber ich selber war alles andere als Happy damit. Ja, also mein gute ein, also
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gutes Geld, gut verdient, Firmenauto, viele Reisen, also alles was so von
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außen nach Status und ich hatte jetzt keinen Senator, aber ich hatte oder Honnstatus, weil ich
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wir hatten so günstige Policies. Ich musste immer äh Holzklasse nach Asien fliegen oder nach USA. Ja, weil ähm war
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ja sparsam, war ein sparsamer CFO damals wahrscheinlich, gib’s zu. Ich war auf
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CFO und ich habe da gab’s ein Teil in dem Beruf den meiner Rolle den mich sehr gemocht, das war immer so diese
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Umgestaltung und was Neues zu kreieren mit den was zu häusen, aber dieser
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ähm klassische, ich sag mal Erbsenzählerteil, ja, also das alles ins richtige Kästchen und abgehakt und auf
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der Nachkommestelle korrekt und dann auch noch compliant und auch abgestempelt und immer zum richtigen
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Datum und zum richtigen Zeitpunkt fertig. Das war überhaupt nicht meins.
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Und dann kam dieser Tag, wo wir Leadership Training Leadership Event hatten und waren abends in der Pizzeria.
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Mhm. Plötzlich holt einer sein Handy raus. Hier über ein Ticker, die Firma wird
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gekauft. Es gibt ein Übernahmeangebot. Andre Sammerconductor kauft Verchal Semkontuakter.
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Das war natürlich die Meldung. An dem Moment war natürlich alles Fokus. Was
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heißt das? das und große Unruhe und ich war erstaunt, weil so nach knapp
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60 Sekunden, vielleicht 2 Minuten in mir selber so dieses Gefühl, yes, das ist
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die Chance. Wenn Amerikaner Amerikaner kauft, dann bin ich hier raus. Mhm. Weil ich, weil der gekauft ist, da hast
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du, weißt du genau, du darfst das Schiff noch ein Hafen führen und dann darfst du raus. Und bin ich abends nach Hause
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gefahren zu meiner Frau und sagte, du die Firma wird gekauft, das ist die Chance, den Jakobs Weg zu gehen. Meine
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Frau ist für mich aus den Wolken gefallen. Was was was hast was hast was gab’s da heute? Was habt ihr für was habt ihr für Pizza gegessen?
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Und das war dann für mich vom Gefühl her so, ja, das ist der Weg raus.
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Okay. Und das war eine große Erleichterung. Ja. Ja. Also die Erleichterung kann ich
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spüren. Das das merkt man sofort und ich meine, du wusstest das ja auch sehr schnell, aber Jau Kops Idee heißt ja
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alleine unterwegs und sowas. Das sind jetzt für mich gleich so zwei, drei Fragen. Zum einen, wo kam das so schnell
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her? War das schon lange ein Traum? Und was sagt deine Frau dazu? Weil das heißt ja erstmal Frau hat mit Kindern alleine
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für eine gewisse Zeit. Ähm die muss ja auch mitspielen. Genau. Der eigentliche Ursprung, die Wurzel, die sah für diese Idee, die lag
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schon wahrscheinlich 15, 20 Jahre zurück. Und zwar hatte ich Paulio Cahelio mal
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gelesen, der hat ja auch über den Jakobsweg im Buch geschrieben und dann kam noch andere Bücher und habe ich
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immer wieder dieses und die haben mich angesprochen oder der Alchemist und also diese so Pilgerreisen haben mich angesprochen,
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aber ich im Business zwei Kinder damals oder nachher noch
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einen dritten dazu, da war überhaupt nicht die Idee das mal umzusetzen, weil für so ich habe da mir
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damals sech Wochen Zeit genommen. das zu machen und das in ganz normalen Urlaub reinzupacken, das geht überhaupt nicht.
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Deswegen war das immer so auf der langen Bank und als ich dann diese Fenster
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auftat, habe ich meine Frau mehr oder weniger ja, ich hab eigentlich ihr das
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angesagt, ich wenn ich da rausgehe in der Freistellungsphase oder am Ende, dann gehe ich diesen Jakobsweg
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und sie hatte dafür Verständnis, weil sie sich echt Sorgen gemacht hatte über
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meinen gesundheitlichen Zustand. Ich hatte, glaube ich, die ersten Anzeichen von Burnout damals. Mhm.
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Und ich habe das dann in meinem Umfeld erlebt. Ich habe dann noch ein Kollege von mir ist dann für mehrere Monate
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ausgefallen und wir waren sehr sehr gut auch befreundet und das mitzukriegen hat
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mich dann noch mal aufgeweckt. Ja und insofern ich glaube ich habe mein
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Glückssaal war da hold. Mir hat es also diese Erfahrung wurde mir in dem Moment erspart
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und interessanterweise durch allein durch diesen zu wissen, das ist zu Ende. Mhm. Ich weiß noch nicht genau wann. Es
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waren am Schluss über anderthalb Jahre, also es war noch eine lange Reise bis das Schiff im Hafen war. Okay. Bis ich dann an dem Punkt war, also
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jetzt ja ist Abschlüsse durch und jetzt darfst du gehen. Ich habe auch einen guten fairen Deal gehabt. War so muss
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sag echt total da sind die Amries ja da häufig sehr pragmatisch legen Geld auf
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den Tisch und sagen: „Hey, wenn du mitspielst, dann kriegst du diesen stacken Geld und dann passt das.“
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Ja. und Segen für mich. Das war mein Startkapital und dann also okay, das hat noch eine
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ganze Weile gedauert, dann bist du raus oder man hat dich freigestellt, dann hast du den Jakobsweg gemacht. Es war
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Frage, die sich mir aufdrängt. Also muss man dafür christlich sein? Bist du christlich? Hat das macht das einen
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Unterschied? Also, ich bin evangelisch oder protestantisch ähm geprägt,
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aufgewachsen, war auch in der Kirche immer wieder aktiv im Posunenchor oder
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Singen oder ähnliches. Insofern habe ich eine eine Prägung. Okay. Mhm. So. Ähm auf dem Jakobsweg selber ist es
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aber für die Spanier und die Katholiken noch relevant, aber ich würde sagen, das ist die Minderheit.
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Mhm. Da findest du alle möglichen und ich habe auch ein paar witzige Geschichten drin. Ähm wie sag mal ja, da
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ist Gottesdienst und dann gibt’s vor der vor der Darreichung der Communion hier
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der der Hostien wird noch klar gestellt. Also es ist auch nur für die verheirateten echten Kathodeliken. Ja,
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also geschiedene oder damals auch lesbisch oder homosexuell und alles waren halt
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ausgeschlossen. Ihr dürft nicht mit feiern. Das haben sie vorher schön angesagt und dann ist halt ein Drittel der Leute aufgestanden und rausgegangen.
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Das war für mich diese Erfahrung. Ich habe also eine Erfahrung gemacht, die sehr stark mir mein innere Stimme näher
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gebracht hat. dieses tagtägliche gehen. Ich gehe gehst du jeden Tag 89 10
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Stunden und ich habe in der Regel gut die Hälfte der Zeit in Stille für mich alleine
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verbracht und wenn ich dann irgendwann keine also mal Gesprächsbedarf hatte,
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dann habe ich mich mit dem ein oder anderen Pilger unterhalten oder angekommen, dann auf ein was weiß ich
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hier Bier oder irgendwas ähnliches sich ausgetauscht. Also da war beides, da war
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Stille, einfach gehen mit sich selbst oder mit mir selbst und
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mhm Gespräche, Kontakt. Und das Faszinierende dort ist, während
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ja im Corporate Bereich überall so gewisse hierarchische Statussymbole
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sind, wer sitzt wo, wer darf welches Auto, Carpolcy und darfst du vorne
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fliegen oder hinten fliegen. Also überall gibt es so kleine Signale für Status und Power. Wer hat was zu sagen?
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Mhm. Auf dem Jakobsweg sind sie alle gleich,
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weil du trägst jeden Tag das gleiche T-Shirt. Das wäscht du nämlich abends und am nächsten Tag ziehst es wieder an.
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Du hast da noch eine Garnitur zum Wechseln, aber du hast nicht den ganzen Kleiderschrank dabei, sondern du trägst
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dieses Essential Minimalism. Ja, vielleicht eine kurze, eine lange Hose, zwei T-Shirts und noch was oben
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drüber. Du willst nicht so viel mitschleppen. Klar, du du nimmst nicht frische Unterwäsche für sechs Wochen mit. Nein,
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du nimmst wirklich zwei und dann wird immer gewaschen und gewechselt. Ja. Ja.
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Und das macht es halt so anders, die Erfahrung so anders, weil du weißt, kennst die anderen eigentlich nur beim
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Vornamen. Mhm. Aha, das ist John mit dem roten T-Shirt. Ja. Oder das ist die Susi und die trägt
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halt gelbe Schuhe. Und das macht sie alle. Ja. No ranks, no titles, alle gleich, sehr menschlich.
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Und das macht das eine ganz besondere Erfahrung, weil jeder bringt auch seine Themen damit, die halt total persönlich
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und menschlich sind. Ja, da geht’s geht’s nicht um Haus, Auto, Titel, was auch immer, sondern warum bist denn du
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eigentlich auf dem Weg? Genau. Und ich glaube darüber, also dadurch, dass man sich ja da vermutlich
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immer wieder auch den gleichen Leuten begegnet, weil alle den gleichen Weg gehen oder die gleiche Richtung gehen,
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ähm vertieft sich sowas natürlich erst in dir selbst, dann in den Gesprächen, dann
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ja, im Austausch, dann wieder im Gehen, im im mit sich selbst kontemplieren oder
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mit sich selbst diskutieren oder sacken lassen, Eindrücke kriegen. Ja. Ja, und
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das Schöne an dieser an dieser Erfahrung ist, ich hatte einiges gelesen, deswegen hatte ich mich vorbereitet, war relativ
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leicht unterwegs. Ich habe also nicht zu viel aus meinem Rucksack rausräumen dürfen und man sagt so, ja, es gibt so die
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erste Phase ist der Körper darf sich daran anpassen. Das eine physische. Du darfst dich an das tägliche gehen,
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laufen, Füße und so weiter gewöhnen. Manche kriegen Blasen. Ich hatte Glück, ich hatte schwere Schuhe, ich hatte
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typisch Deutsch Stiefel, ne? Also, ich meine, der Deutsche geht wandern mit Schuhen, mit Stiefeln. mit Wanderschuhen. Na klar, Wanderstiefel.
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Es macht aber nur der Deutsche, weil die Spanier gehen in ganz leichten Sneakers,
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Schuhen und was auch immer. Die Amerikaner auch, Trail Runner, was auch immer, der Deutsche jedoch, die erkennst du alle daran, dass sie halt richtig
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schöne schwere Stiefel haben und eigentlich gar nicht clever, weil du
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hebst immer ein bisschen hoch und so ein Schuh wiegt was. Und wenn du anem Tag 30.000 1000
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Schritte machst und du hebst immer so schwere Schuhe hoch, verbrauchst du ziemlich viel Energie einfach nur um den
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Schuh zu heben, weil der Körper selber bleibt auf der gleichen Ebene. Also ich würde beim nächsten Mal mit leichten
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Schuhen laufen, aber das hat eine Weile gedauert, bis ich das verstanden hatte. Also die erste Phase Körper fit machen.
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Es geht so vielleicht eine Woche, zwei Wochen. Wo m Und dann kommt eine Phase, die geht eher so auf den Kopf mental.
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Du hast ja immer diesen kleinen Chatter chattera und dann kommt irgendwann die Phase,
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dass es ruhig wird. Ja, weil die inneren Gedanken, die hast du jetzt schon zum zehnten Mal oder 20. Mal durchgekaut und
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es kommt nicht so viel Druck von außen,
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sondern es ist im wesentlichen Platz und dadurch irgendwann hört dieser
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dieses Gechatter hört dann einfach auf und dann ist Ruhe, dann kommt Ruhe. Ja.
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Und dann gehst du, ich bin dann teilweise Streckenweisegangen, so mehrere Kilometer einfach nur durch die totale langweilige Mäs nur links und
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rechts Felder braun langweiligst
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und es erzeugt eine gleichmäßige
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fast lange Weile. Mhm.
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Er erzeugt Stille und damit aber auch Raum oder
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damit Raum. Ja. Ja. Und das war für mich so diese ah
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entschleudigen, also aus diesem Chronos, aus dieser Taktung, aus dieser Chronos
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Gottes der Zeit oder auch manchmal in den Kirchen als der mit der Sense und dem Uhrenglas dargestellt,
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der im Prinzip immer die diese getaktete Zeit hat, der Kalender, die Uhr und all diese Sachen. Und dort entsteht
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plötzlich Raum für Kairos, also für den rechten Augenblick.
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Und ich finde es gerade ganz faszinierend, weil das ist was wir
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westliche Manager nenne ich es jetzt mal, aber gilt für viele viele andere glaube ich genau. Wenn ich meinen Sohn nehme, der
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studiert, für den gilt es inzwischen ja ganz genauso. Wir sind ja alle durchgetaktet, so wie du es beschrieben
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hast in deiner CFO Rolle. Damals gab es wahrscheinlich noch eine Assistentin oder sowas, die dir den Kalender durchgetaktet hat. Heute macht es die
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KI, aber der Kalender ist voll. So oder so. Ja, das eine Meeting geht von 11 bis
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12 und das nächste Teams Meeting geht von 12 bis 1. Ja, und wenn ich mir den Kalender von früher
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angucke, dann war der im Prinzip weiß hieß, oh, da ist eine Lücke für irgendwas anderes,
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E-Mails bearbeiten oder ähnliches. Ja, aber es war im Wesentlichen ein guter
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Kalender hatte keine weiße Fläche. Mhm. Ja, so Status. Also wer wer ist busy hat
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keine weißen Flächen im Kalender. Heute ja achte ich darauf, dass ich zwischen
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all meinen Coachings Mhm. weiße Flächen habe. Ich mache das
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einfach nicht mehr. Ich mache kein Back to Back mehr, weil ich diese diese Spaciousness, diesen Platz, diesen Raum,
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den habe ich so schätzen gelernt und heute bin ich Meister meiner eigenen Zeit.
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Also rahme ich jedes Bild in ein Paspartu. Also es gibt immer weiß darum. Das das
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ist witzig, dass du das sagst, weil ich mag es ganz genauso. Ich mach es technisch ein bisschen anders, weil ich die Möglichkeit habe, dass ich meine
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Coaching Klienten direkt in meinen Kalender einbuchen, weil gerade für meine Verhandlungscoachings ist es
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manchmal nötig, das ganz kurzfristig irgendwo was zu finden. Das heißt aber, ich blocke mir sozusagen Zeit, damit ist
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auch nicht mehr weiß, aber in meinem Fall dann grün, ja, wo ich sage, okay, ich habe hier von ja Aufnahme hier im
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Podcast Studio von 3 bis 4, dann ist irgendwie so, wo ich sage, okay, dann blocke ich mir von 2 bis 3 und von 4er
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bis 5 oder eine halbe Stunde, je nachdem was reinpasst, diese Zeit, um einfach klar zu haben, okay, da ist nichts, da
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ist nicht gleich der nächste Call auf die Minute getaktet, s dass da Luft ist, dass der Raum entsteht. steht für
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Gedanken für mich, ja, um Mittagsschlaf zu
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machen, weil wir es vorhin hatten, um Kaffee zu trinken oder um einfach mal, ich wohne ja jetzt am Jakobsweg,
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vielleicht dazu auch noch ein Satz ist aber so einfach mittags mal eine halbe Stunde spazieren zu gehen, um ein den Kopf frei zuukriegen. Ich glaub früher
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habe ich, wenn es hochkmt, eine Stunde Mittag gemacht. Heute habe ich eine zweistündige Mittagspause, bei der ich
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bei normalem Wetter rausgehe. Wenn es in Strömen gießt, dann mache ich
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Mittagsschlaf im Büro, aber sonst gehe ich raus. So und ich nehme da auch keine Termine
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raus. Kann mal sein, dass ich immer ein Telefonat annehme oder sowas, aber das ist dann eher ähm im Sinne von kollegial
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oder ich rufe kurz zurück, aber an sich ist für mich diese von 12 Uhr bis 2:30 Uhr ist es frei.
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Ich akzeptiere da keine von Lunchmeeting schon, aber ich ich akzeptiere da keine
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Termine. Und das ist eine andere Art für mich jetzt eine andere Art des Umgangs mit der Zeit und ich musste mich wirklich in
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meiner Selbständigkeit entwöhnen Mhm. von diesem Corporate,
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ja, also dieses Zeitdruck, interessanterweise erzäckt ja häufig dann auch Druck aufs Herz, also höhere
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ja Blutdruck und dieses Raumschaffen, Platz
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schaffen erzeugt dann wieder Ja. Ja, genau. Also das das empfinde ich
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ganz genauso. Ähm und das ist spannend, dass das dann sozusagen auf dem Jakobsweg entstanden ist in dieser Phase
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2, wie du es jetzt gerade genannt hast. Ähm weil da ist ja dann so dieses okay, die Gedanken sind alle gedacht, die sind
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alle schon fünf mal oder sieben oder zwölf mal gedacht. Okay. Und dann glaube ich ist so dieses
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Okay, jetzt ist ja und dadurch passiert, was ganz interessant ist. Also, mir ist es zumindest so passiert. Ich war am Anfang
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tack tack tack tack schnell gelaufen. Ich habe versucht so ja 4,3 km pro Stunde hinzukriegen. Ja, viel zu
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schnell, viel zu schnell, völlig ungeeignet, weil der Körper gar nicht, der muss erstmal
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trainiert werden. Mhm. Und mir haben dann die erfahrenen Pilger am ersten oder zweiten Tag, die ich dann getroffen habe, da war dann war ich in
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der Herberge, da waren einige, die waren halt schon fünf, sechs mal oder zehn mal gelaufen und habe ich gesagt, sag mal, wenn du
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mir ein paar Tipps geben kannst, was so, worauf sollte ich achten? Ich sag, du geh langsam.
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So, okay. Was meinst? Geh langsam. Ja, so 3,5 km ist okay. Nicht schneller. Und
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dann habe ich das ausprobiert. Mhm. Und das Schöne ist, der Körper ist total
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darauf eingestellt. Also, wir sind gebaut um Ja, man kann auch leicht laufen, aber
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man kann gehen kannst du wunderbar lange, lange lange viele Stunden. Mhm.
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Idealerweise nicht zu schnell. Und was dann noch passiert beim langsamen Gehen, beim langsameren
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Takten, dann synchronisieren sich die Gehirnhälften. Mhm. Und weil sie langsam synchronisieren,
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sinkt die Aufmerksamkeit in den Körper. Während wenn sie schnell laufen, bleiben sie sehr stark im Kopf.
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Mhm. Und wenn du langsam wirst, dann kommen sie auch in dies Gefühl, in die Emotion.
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Mhm. Da geht es laufen so auf Autopilot. Ja, da ist kapazität frefrei für Körperwahrnehmung und diese Dinge, wenn
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du schnell unterwegs bist, das kenne ich auch vom vom Berg laufen oder so, wenn du da zu schnell unterwegs bist, dann
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bist du ständig mit beschäftigt mit wo tr ich hin und wo geht’s hin und sonst irgendwas. Da ist ja kaum mehr Kapazität
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zum Denken und zum Spüren schon gleich gar nicht. Genau, deswegen mache ich das ja heute meine Coachings gerne im Freien.
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Mhm. Und meine Haupt Ich gelauf dann einfach den Philosophenschritt. Ja, meine Klienten wollen, du wir haben keine
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Eile, wir also außer du musst irgendwo hin, aber ich ich muss da jetzt nicht schnell hin, wir können da ganz in Ruhe
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und ich bremse sie einfach ab durchs langsame gehen. Mhm.
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Und dadurch wird’s viel leichter, die Emotionen, die da drunter zu liegen,
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wahrzunehmen. Mhm. Und Emotionen finde ich ist jetzt ein
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schönes Stichwort, um die die Folge auch noch so ein Stück ähm tiefer zu legen,
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sage ich jetzt mal. Was waren denn die Emotionen, die Gedanken, die die
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Tricker, die Auslöser vielleicht, dass du gesagt hast, okay, ich gehe auch nicht mehr zurück in diese Corporate
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Welt. Ja, ich gehe vielleicht noch ein bisschen vorwärts. Ich hatte einer meiner mit oder Freunde aus einer Männergruppe raus hatte mir gesagt, du
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der war den Wag schon gelaufen. Martin, mach dich darauf gefasst, du wirst weinen auf dem Weg.
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Mhm. So, okay. Interessant. Und also bei Filmen tue ich mich recht
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leicht, also bin ich nicht näher am Wasser gebaut als meine Frau, aber ich war neugierig, was er damit
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meinte und es gab wirklich Situationen,
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da war ich eine Geschichte, da war ich in so einem Waldstück,
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ja, und da saß eine Pilgerin unter einem Baum im Schatten, hatte Schuhe aus, so
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ungewöhnlich. Wald und ja, aber irgendwie sie war fertig, müde, taten
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Schuhe weh und sie hatte kein Wasser mehr. Und das ist dann so am frühen Nachmittag, wenn die Sonne runterbrennt
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und du hast kein Wasser mehr, bis weit weg ist nicht unbedingt die beste Konstellation. Ich hatte noch genug
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Wasser dabei und habe erstmal Wasser gegeben. So kam wir ins Gespräch und dann merkte ich, komm, wir gehen
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zusammen, weil Mhm. ist, wenn jemand dabei geht, dann ist es
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mit den Schmerzen im Fuß und ähnliches viel leichter, weil du plötzlich ins Gespräch kommst und dann geht das wieder leicht. hat sie mir ihre Geschichte von
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ihrer Mutter erzählt, wie die vor ein paar Wochen an an Krebs verstorben war und wir laufen so und plötzlich
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umschwirren uns ein paar Schmetterlinge und die kam immer so rum und irgendwann landen zwei
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Schmetterlinge direkt vor uns auf dem Weg und wir bleiben stehen
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und dann fiel mir die Geschichte ein, dass ich mein Vater ist vor Jahren
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gestorben und im letzten Sommer hatten wir also Haus in Italien waren
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wir auch mal da und haben mit ihm Boot gefahren, alles mögliche gemacht und waren an einem Nachmittag in einen Dorf
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gefahren und da gab’s so einen Laden mit so so mit metallenen Schmuckstücken und da hingen drei
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verschiedene Schmetterlinge an der Wand. Ich komm, ich kauf zwei Schmetterlinge, einen für ihn einen für mich oder für
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uns. Und dann habe ich ihn den mitgebracht. D sagte du, wenn du dann wir wussten, dass er hatte Lungenkrebs
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und das war ähm endlich, also wir wussten halt nicht wie lange. Wenn du dann auf der anderen Seite bist,
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dann schick doch einfach ein Schmetterling und dann sind diese beiden
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Schmetterlinge genau vor uns auf dem Weg. Und da brach’s dann in mir hervor und
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ich sag ja, das war so der erste Moment, wo ich wirklich spürte, pu, das war
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jetzt Mhm. Und diese Emotionalität war damit
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aufgebrochen. Das war der Punkt, wo immer mehr Emotionen
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bei mir spürbar werden dürfen. Das ist ja manchmal so bei Emotionen, wenn man im Alltag ist, um Druck und
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Konzern und ähnliches, du hast nicht die Zeit, die Emotionen jetzt zu spüren. So
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hart es jetzt ist, packst du irgendwo in die Kiste, Deckel drauf. Nein, ich darf jetzt nicht spüren. Das ist es nicht
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angebracht. Ich muss weiter funktionieren. Mhm. Wenn man das einmal macht, ist okay.
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Aber wenn du das dauernd machst, dann baust du irgendwo einen unprozessiersten Berg an Emotionen auf
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und wir Männer tendenziell noch eher als die Frauen. Ja, weil ich glaube da Frauen sind emotionaler in ihren ganzen
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Zyklen und dadurch auch wieder so reinigende klärende Situation. Und wenn wir Männer nicht uns bewusst Situationen
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suchen, wo wir diese Emotionen irgendwann wieder prozessieren dürfen, dann lagern die irgendwo in der Ecke.
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Ja. Autobahn für Analytik, aber Feldweg für Emotion. Ja,
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nicht gesund. Ich glaube, es ist nicht gesund und auch Dauer fand ich nicht gesund. Ja, genau.
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Und deswegen ist mir auf dem Weg danach habe ich ganz viel bei Männern auch immer wieder so die Gespräche und dann haben wir sehr viel auch über Tod oder
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über die Väter oder über Rolle männlich und so weiter gesprochen und somit habe
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ich mir so ein ganzen Raum aufgemacht, sagte hm, ich mache das gerne.
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Mm. Ich bin da in dem Zuhören, in dem Raum halten. Gut hab mir auch Notizen
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gemacht in meinem meinem Tagebuch. Wie wär es denn eigentlich, wenn ich als Coach tätig würde? Ich habe da so eine
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Sequenz, da habe ich, weiß ich noch genau meinem Tagebuch habe ich aufgeschrieben für danach
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und da sind lauter Ideen drin, Coaching, wie könnt das aussehen und so weiter und so fort und dann bin ich am Ende des
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Weges, da kommt noch die für mich ist die vierte, also nach der emotionalen Etappe kommt noch die spirituelle Etappe.
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Mhm. Da war ich auf in dem Fall abgebogen w mit den Primitivo weitergelaufen. So ein relativ einfacher
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Weg, nicht so viel los, weil der Hauptweg hat schon guten Traffic, da sind also 4 500 Leute oder mehr am Tag
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unterwegs und auf dieser etwas ruhigeren Etappe von Primitiv vielleicht so was 50 bis
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100 Leute unterwegs sein und das war für mich die spirituellere Etappehm
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ich habe mir also sehr viel die Fragen gestellt, ja, was will ich als Seele eigentlich hier? Warum bin ich
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eigentlich hier? Was will ich so? John Strcky, ja, der ist ja sein hier CFE am Rande der Welt
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Mhm. oder andere und hab mir diese Fragen gestellt und hab diese Fragen auch mit in den Dialoge mit meinen
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Gesprächspartner genommen und da bin ich mit dem katholischen Priester gelaufen, mit dem evangelischen Pfarrer aus Amerika gelaufen, mit einem Buddhisten.
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Ich hatte also wirklich dann auf diesem Stück auch noch die Begegnungen mit Menschen, die sich mit Spiritualität
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berufsweise auseinandersetzen und habe für mich immer mehr die, na,
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also es könnte was sein, in diese Richtung nachher Beruf aufzubauen
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als Coach, als Wegbegleiter, Transformationen, Menschen oder vor allen Dingen auch
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Männer ja wieder in die Nähe ihres Spürens, ihres Gefühls zu bringen.
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damit sie daraus ein erfüllteres Business aufbauen können. Mhm. Und ganz am Ende des Weges war dann so
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diese Entscheidung, ja, wie komme ich da raus? Habe ich mich gefragt, ja, gehe ich jetzt zurück, mache ich jetzt
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Headhunter, ich hätte jetzt wieder Zeit, wt wieder CFO, braucht den irgendwie ein kaufchen Geschäftsführer mein Körper hab
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gestreikt, mein ganzer Körper hat gesagt, no way. Ja, also war ganz klar allen Zellen. Ich so,
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okay, gut, wenn nicht zurück, was denn dann?
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Mhm. Und da war dann so meine innere Stimme, ja, geh einfach diesen Weg weiter.
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Geh diesen Weg weiter. Heißt im metaphorischen Sinn, also nicht über
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Compostella hinaus, sondern Ja, doch ist bin ich gelaufen, aber dann kommt ja irgendwann der Atlantik und wenn du dann weitergehst, dann ist Ende,
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ne? Also es gibt auch Menschen, die dann halt das Ende da suchen. Es ist erstaunlich, wie
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viele Menschen dort in in den Suizid gehen, weil die einfach keinen Sinn mehr im Leben sehen. Ja.
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Ähm und für mich war halt, na ja, gut, es gab diesen letzten Tag Sonnenuntergang,
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der Ende des alten Caminos und dann der Sonnenaufgang, den habe ich dann am nächsten Morgen im Hafen verbracht
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und da war für mich dann, ich wage das, ich mache mich
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selbständig, ich mache diesen, wie das genau aussieht, Unternehmensberater, Coach und was auch immer war noch Waage, aber der Kompass,
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der war schon ausgerichtet, also die Kompass Nadel war schon klar darauf eingespürt
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und dann hat sich eins nach dem anderen ergeben. Mhm. Ja, also fast schon eine gewisse magische Hand, die dabei war und immer
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wieder taucht Jakobs Weg auf. Deswegen habe ich dann immer mein Coaching Camino Coaching genannt, weil es einfach
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mich damit verwurzelt, ist mein Name und passt immer und die Geschichten passen wunderbar.
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Mhm. Und das sind dann auch diese vier Phasen, die du gerade beschreibst. Also, wenn ich jetzt eine Transformation habe,
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ähm und ich gehe nicht den Jakobs Weg, sondern ich versuche das sozusagen
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berufsbegleitend zu machen oder halt in der Auszeit oder Sabbatikel oder wie auch immer dann da die äußeren Umstände
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ausschauen, dann würdest du das ähnlich, also ich fass das ja, ich fass das in der Regel so, ich sag mal auch mit
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meinen Klienten in der Regel kommen sie entweder mit ich will da raus, ja, Exit
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und dann helfe ich Ihnen in diesen Exit hineinzukommen. Weil Exit lässt dich wunderbar gestalten. Ja, also
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wer will, wer weiß, dass er raus will, braucht mit ein bisschen Geduld. In der
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Regel findet sich ein guter guter Weg. Mhm. Und ich würde niemand empfehlen irgendwie einfach nur vor hier
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Kündigung, ich gehe raus. Kann man natürlich machen, aber ich denke es viel eleganter Wege zu finden, das sauber zu
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übergeben, Nachfolger, Sebatical, was auch immer da Möglichkeiten sind. Also Exit ist diese erste Phase
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und dann kommt im gewissen Sinne Abklingbecken. Ja, also Explore oder diese diese Phase des Ausruhens, also
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wenn du ja den aus dem Reaktor quasi den heißen Brennstab rausnimmst, dann wird er auch erstmal eine Abklingenbecken
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gepackt. Und das ist meine Beobachtung. Ich, wenn meine Klienten zu mir kommt, ich will da raus was Neues. Sagte nicht
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mit mir. Mhm. Also, wenn du zu mir kommst, dann seid ihr gewiss, dass wir mindestens 6 Monate, wahrscheinlich eher 9 Monate
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Sebatical Phase einbauen und du darfst vor, also wir machen eine Vereinbarung, du darfst vor dem Ende dieses Zeitpunkts
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darfst du keine neue Rolle annehmen, also Volltime Rolle, ja, wenn da mal so ein Projekt da drin ist oder ein Speech
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und so weiter, ist völlig in Ordnung, aber so Commitment Rolle mit Fulltime in dieser Rolle, nein, wenn dich jemand
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fragt, ja, ich bin ab dem und dem Tag wieder zur Verfügung, aber bis dahin nicht, das ist für viele unglaublich schwer.
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Ja, weil sie diese Angst haben, ja, dann komme ich ja nicht mehr rein und ähnliches. Ich sage, das ist das Beste,
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was du tun kannst, wenn du es mit bewusster Begleitung und Intention machst,
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wenn du dich dann nur da reinhängst und nichts machst. Aber wenn du es, ich sag mal, die Raupe fütterst, ja, wenn dann der
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Schmetterling der rauskommen möchte, ja, der musst ja mit den richtigen Futter füttern, damit er nachher auch als Schmetterling schlüpfen kann. Ich, also
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ich kenne es so in einem ganz anderen Aspekt, aber ich kann es total gut nachvollziehen, weil ich finde immer,
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wenn diese Entscheidungen getrieben sind, nur von einem weg von, ja, ich habe hier einen Job, der mir keinen Spaß
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mehr macht und ich will nur weg davon äh ohne irgendwie die Hausaufgaben zu
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machen, die zu dieser Situation geführt haben, dann habe ich vielleicht einen neuen Job Anschluss, also direkt im
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Anschluss und so weiter, aber ein halbes Jahr, zwei Jahre später habe ich genau die gleichen Probleme wieder, weil ich meine Hausaufgaben nicht
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gemacht habe. weil ich die die gleichen Muster mitbringe, die gleichen Kisten mit Emotionen parke, weil ich mich voll
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mache, takte, all die Dinge, die wir hatten und ich glaube, deswegen braucht es vorher, deswegen hat mich das so
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interessiert, wo dieses hinzu ist sozusagen. Ja, wenn ich wenn ich da rausgehe, dann braucht’s irgendwie eine
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Sortierung, wo ich sag, will ich eigentlich da lang oder da lang oder da oder was auch immer. Das nen ich nenn mal Explore. Ja, im Englischen
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Explorieren. Mal gucken, nicht festlegen, schnuppern hier und davon probieren, das machen, das machen.
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Und meine, ich habe im Buch so ein paar Geschichten drin, dass manche bei manchen sind sechs Monate schon genug.
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Ich habe die Beobachtung, das für die meisten ist ein Jahr oder anderthalb Jahre noch passende, weil sie dann in
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diesem Feld auch in diesem, sag mal, ich weiß nicht, ob es Langeweile der passende Begriff ist, in dieses weiße
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Blatt hineinkommen. Wozu habe ich heute einfach Lust?
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Mhm. Gehe ich raus in die Natur, nehme ich mir ein Pinsel, fange an sowas zu malen?
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Ah, oder gehe ich Klavier spielen? Wie kann ich meine Kreativität heute ausleben? Mhm. Und ich lade alle meine Kunden und
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Klienten immer wieder ein. Was hast du früher als Kind gerne kreativ gemacht? Was war deine Art der Kreation
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und das wieder zu aktivieren? Weil das total hilft. Ja, manche liegen Lego Lego
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Series Play oder was auch immer hilft total herauszufinden, wohin möchte ich das Second Mountain?
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Also nicht da auch wieder auf den alten oben drauf, sonder was ist mein zweiter Berg, welchen möchte ich denn? Wo will
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ich denn hin? Also hinzu und dann mit dem Hinzu halt, wie kann ich all diese Dinge, die ich da habe in meinem Fächer,
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wie kann ich die übereinanderlegen und daraus was kreieren, was mir vier Grade von Freiheit bringt. Ja, Freiheit
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bezüglich der Zeit, Freiheit bezüglich des Geldes, Freiheit bezüglich meiner
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Beziehung, also mit wem möchte ich Zeit verbringen und Freiheit bezüglich meines
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ja meines Purpose oder meines Lebenssinn. Und fünfte ist halt auch Freiheit bezüglich meiner Gesundheit.
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Also genug Energie und Zeit zu haben meiner Gesundheit
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die Priorität zu geben, weil wir sind ja, sag mal, wenn du wir sind halt ein physisches Wesen oder ein spirituelles
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Wesen in einem physischen Körper und es gilt diesen physischen Körper auf hohe Energie zu halten, um diese ganzen
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Dinge alle in die Welt zu bringen. Mhm. Ja, also total cool. Ich glaube, wir können noch zwei Stunden weitermachen.
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Ich habe gerade mal so auf die Uhr geschillt. Wir sind schon über eine halbe Stunde unterwegs. Ich habe total Lust, mir so ein paar Geschichten aus
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deinem Buch auch anzuhören. Ich bin mir ganz sicher, wir werden noch eine Folge drehen. Ähm, für die Zuschauer heute
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ist, wenn du dir eine fünf Fragen stellst, die Martin gerade gestellt hat,
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also so in Richtung ja, was ist denn eigentlich dein Purpose? Wie geht’s deinem Körper? Und all diese Dinge, bin
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ich da, wo ich bin, gerade richtig? und du aus der Folge was mitgenommen hast, dann freuen wir beide uns, wenn du uns
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likest, wenn du kommentierst, wenn du Nachrichten da lässt, wenn du uns fünf Sterne gibst, was auch immer, wenn du uns was Gutes zurückgibst. Herzlichen
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Dank dafür und ja, dann sehen wir uns in zwei Wochen wieder, wieder mit Martin
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und dann kommen paar Geschichten aus dem Buch. Herzlichen Dank. Danke. Danke, Heiko und hat mich
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gefreut. Herzlichen Dank, dass du da warst. Sch warst. Wunderbar. Männer in Balance. liken, kommentieren
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