Wer bist Du, wenn Leistung, Rolle und Funktionieren einmal keine Rolle spielen?
In dieser Episode von „Männer in Balance“ geht es um eine Frage, die viele Männer, besonders in Verantwortung und Führung, tief bewegt.
Ich spreche mit Chris Lorenz über Sinn, Selbstwert und innere Freiheit. Über ein Leben jenseits von Dogmen, Leistungsdruck und äußeren Erwartungen. Wir erkunden, wie sich Spiritualität und Psychologie sinnvoll verbinden lassen, nicht abgehoben, sondern mitten im Alltag. Chris teilt seinen persönlichen Wendepunkt, seine Sicht auf Balance, Toleranz und klare Grenzen und warum echter Selbstwert nichts mit Funktionieren zu tun hat.
Eine Episode für Männer, die spüren, dass es mehr geben muss als nur weitermachen.
Chris Lorenz ist Lehrer, humanpsychologisch ausgebildet und Mitinitiator von The Shaman’s Tree. Dort begleitet er Menschen in einer erfahrungsbasierten, alltagsnahen schamanischen Praxis, frei von Dogmen, mit Fokus auf Selbstverantwortung, innere Klarheit und gelebte Menschlichkeit. Abonniere den Podcast, wenn Dich diese Themen bewegen, und teile die Folge mit Männern, die spüren, dass Funktionieren allein nicht ausreicht. Schreib mir auf LinkedIn oder Instagram, was Deine zentrale Frage ist.
Zur ganzen Folge auf YouTube:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere Podcast Folgen findest Du auf meinem
→YouTube Kanal,
→Spotify oder
→Apple.
Transkript der Folge:
Heiko
Ich hab heut einen Gast bei mir, der hat einen total spannenden Weg hinter sich. Ja, von der Technoszene über die Psychologie bis zum Schamanismus und weit darüber hinaus. Was die Konstante dahinter ist, wird er uns heute hoffentlich erzählen. Herzlich willkommen, Chris Lorenz.
Chris
Ja, vielen Dank, dass ich hier sein darf. Ist mir eine Ehre.
Heiko
Sehr gerne. Herzlich willkommen zu meinem Podcast ‚Männer in Balance‘. Mein Name ist Heiko van Eckert. Ich bin Unternehmer, Verhandlungscoach, ich bin Berater, ich bin Männercoach, hab die ein oder andere psychologische Fortbildung gemacht und ich bin natürlich auch Ehemann, ich bin Vater und ich bin Mann und ich bin schamanisch Praktizierender, viel für mich persönlich vor allem und darüber kenn ich auch meinen heutigen Gast. Bei mir ist Chris Lorenz. Chris, du bist Lehrer in erster Linie, ja, an einer Studienrat an einer Brennpunktschule, hab ich mir hier aufgeschrieben. Du bist psychologisch, hast du studiert oder Ausbildung gemacht? Eine Ausbildung, ne, psychologische Ausbildung gemacht, humanpsychologisch, wie du es immer gerne nennst. Ja, du bist der Initiator von Schamanstrie, daher kennen wir uns. Das heißt, wir haben ’ne gemeinsame chor-schamanische Wurzel. Du hast aber auch darüber hinaus noch viel im Druidentum dich fortgebildet. Ich weiß gar nicht, ob das das richtige Wort ist dafür an der Stelle, aber du hast da viel gemacht.
Chris
Ich hab da viel gemacht. Ja, das stimmt. Also, wenn ich einfach so auf meinen Weg schau, für mich war der Mensch immer spannend. Ich war einer der jüngsten Jugendleiter, ich war damals bei den Pfadfindern bei uns in der Familie. Wir waren alle irgendwo Pädagogen. Mein Vater war im Fußballverein und hat hier gecoacht. Meine Mutter war Erzieherin, mein Bruder ist Erzieher und irgendwo war das immer so, dieses Pädagogische, dieses Psychologische. Es war ja, ja, auf der einen, ja, aber du weißt ja gerade auch so, die Lehrerkinder sind ja dann manchmal auch die Schlimmsten. Aber nichtsdestotrotz, wir hatten eine sehr offene Gesprächskultur Und das hat mich dann auch bewogen, Zivildienst zu machen. Ich war da in einer Schule für geistig behinderte Kinder und da hab ich gemerkt, dass mir der Lehrer viel Spaß macht. Ich hab hier eines Tages vertreten, hatte plötzlich die Klasse alleine, war furchtbar aufregend und wusste gar nicht, wie mir geschieht und ich hab gemerkt, es funktioniert, it works. Und das hat mich so auf den Weg gebracht, dass ich tatsächlich auch von Berufswegen her Lehrer werden möchte, ja, bis 1997. 1997 war für mich ein Jahr, da hat sich alles verändert. 1997 hatte ich sowas, wie man sagt, eine Nahtoderfahrung. Und plötzlich ist das Spirituelle in mein Leben gekommen. Ich war bis dahin, wie du gesagt hast, Techno, ich war ein junger Kerl, ich habe es krachen lassen und habe das Leben auch genossen. Und plötzlich habe ich gemerkt, es gibt wohl auch sowas wie, ja, ein Leben nach dem Tod. Ich kann es gar nicht anders nennen. Ich kann es auch nur so für mich benennen. Ich hab gemerkt, mein Umfeld hat diese Erfahrung nicht und vieles ist Erfahrung. Aber ich hab die Erfahrung gemacht, war am Ende von meinem Studium. Man hab mir dann gedacht, ja, wie soll es weitergehen? Und tatsächlich hab ich gemerkt, dass ganz viel, was aus der Psychologie kommt, eben gerade auch aus der Humanpsychologie, gibt sich mit dem Spirituellen die Hand. Dann, wenn keine Dogmen da sind, dann, wenn dir niemand mehr sagt von oben, was du machen sollst, wenn du plötzlich merkst, die Liebe, die gibt es, ein Leben nach dem Tod, das gibt es und sowas wie eine Wahrhaftigkeit, ich nenn es jetzt einfach mal so, das gibt es und das hat mich seitdem auch begleitet.
Heiko
Das ist ja spannend, die Geschichte, die Geschichte kannte ich noch gar nicht. O. K., also das heißt, es gab wirklich, wie so oft in in Biografien, irgendwo so dann doch diesen einen Moment, wo du sagst, O. K., da kam die Spiritualität in mein Leben und der Titel heute hat ja auch mit Balance und das Ich und so und ich weiß, du stehst dafür, dass Spiritualität eben nicht nur was Abgehobenes ist, ja, sondern dass es auch immer was mit Leben zu tun hat und dass es nicht nur drum geht, sich auf das Leben nach dem Tod vorzubereiten, ja genau, davor schon schon zu leben und den Sinn des Lebens, was auch immer das ja ist, kommen wir vielleicht noch drauf, ’n bisschen tiefer zu ergründen oder so. Darum möcht ich mit dir heute ’n bisschen quatschen, hätt ich jetzt mal so ganz salopp gesagt.
Chris
Ja, ja, ich denk mir, die Balance ist ’n ganz wichtiges Thema und für mich kam eigentlich mit dieser Erfahrung eine Tiefe ins Leben, wo ich selber nicht dran gedacht hätte. Die Spiritualität, die war für mich besetzt von Kirche, von anderen Dingen, wo ich mir immer gedacht hab, Mensch, das ist doch sehr manipulativ Und plötzlich hab ich diese Erfahrung und hab gemerkt, die hat mich eigentlich frei gemacht. Die hat mir viel genommen an Angst und sie hat mir eigentlich auch Mut gemacht. Und die Balance kam für mich dadurch, dass man eben nicht von oben herab jemand sagt, was er zu tun hat oder was er zu lassen hat und wie er sich, ich sag mal, auch in Kirchen, in Tempeln und so weiter aufzuführen hat. Sondern plötzlich kam eine unglaubliche Freiheit, auch eine unglaubliche Gelassenheit. und das gibt sich tatsächlich sehr die Hand mit der Psychologie und du hast erwähnt, ich bin von Beruf Lehrer in einer Brennpunktschule. Ich bin das sehr gerne, aber ich trenn das natürlich. Das heißt, für mich ist auch wichtig, dass sowohl meine Schüler als auch die Eltern, die mir die Schüler anvertrauen, dass die auch wissen, ich komm eben nicht aus dieser Weltanschauungsecke, sondern ich komm aus der Ecke Mensch und das ist das Spannende.
Heiko
Ich komm nicht aus der Weltanschauungsecke, sondern aus der Ecke Mensch. Das ist schön, weil das ist ja, also das geht bei mir total in Resonanz, weil das ist so, wo ich merke, ja genau darum geht es ja. Ja, es geht ja nicht drum, ist das das richtige Modell oder ist das das richtige Modell und ist das der richtige Glaube? Ja, wenn wir über Spiritualität reden oder heißt das der richtige Glaube, sondern es geht ja drum zu sagen, was passt denn zu mir, was ist denn für mich mein Weg, der mich weiterbringt, weil was auch immer weiter dann sein soll oder sein wird, ja, was dieser Sinn ist, nachdem wir dann fast alle oder alle irgendwie dann doch doch streben. Aber ich würd gern da noch mal hingucken, weil du gesagt hast, da ist hat dir viel Freiheit gebracht und viel Ängste genommen. Da würd ich gern noch mal nachhaken. Also, wieso und wie hast du es gemerkt?
Chris
Also, ich muss da noch mal ein bisschen in meine Biografie nach dieser Nahtoderfahrung hab ich gesucht. Wir sind 1997, es gab noch nicht die Offenheit wie heute, kein Chat G.P.D. Internet war gerade erst am Kommen. Das heißt, ich bin in die Bibliotheken, Staatsbibliothek, ich hab gesucht, ich hab mich viel mit Menschen unterhalten, mit einem Pater und so weiter. Und ich hab nach und nach festgestellt, die meisten Menschen können damit ganz, ganz schwer umgehen. Umgehen konnten die damit, die auch für sich ich sag mal, eine Art von Erfüllung hatten. Ich red nicht von Erleuchtung, denn erleuchtet, das ist ’n ganz schwieriges Thema und wer das ist und so weiter. Also das ist so ’n eigenes Thema, sondern ich rede wirklich von Erfüllung. Erfüllung heißt für mich, ich hab jetzt entdeckt, das Leben macht Sinn und ich hab gerade in der Zeit, hab ich mich auch so ’n bisschen mit Viktor Frankl beschäftigt, ein für mich unglaubliches Vorbild, der im K. Z. war, der das K. Z. überlebt hat und vor allem dadurch, dass er Ich sag, seinem furchtbaren Aufenthalt Sinn gegeben hat und das war es, diese Gelassenheit. Ich hab auch für mich gemerkt, wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, ich kann es zwar nicht jedem, ich sag es salopp, aufs Aug drücken, weil viele wollen das auch nicht und das ist auch in Ordnung so. Das muss jeder für sich finden. Du sprichst auch von Sinn. Ich denke auch, Sinn des Lebens heißt wirklich für sich selber forschen dürfen, für sich selber entdecken dürfen, diesen Entdecker ausleben und merken: ‚Ja, das macht für mich Sinn, das macht für mich keinen Sinn.‘ aber für mich war klar, dass ich mit dieser Gelassenheit, es gibt tatsächlich Sinn im Leben, dass ich damit meinen Weg weiter gestalten kann und auch ganz bewusst gestalten kann.
Heiko
Das heißt, für dich heißt Erfüllung finden und ich sag mal, einer meiner Claims auf der meiner Homepage ist ja auch das Thema Erfolg und Erfüllung zu verbinden. Das heißt, Erfüllung heißt für dich vor allem oder die Basis dafür ist, den Sinn zu finden oder gefunden zu haben, warum wir hier sind, warum wir Mensch sind, warum wir auf dieser Welt unterwegs sind, geschickt wurden, was auch immer.
Chris
Aber mit der größtmöglichen Freiheit, wenn jetzt jemand mit 12 sagt, für mich ist Skateboarden die Erfüllung, dann ist das auch so. Das merkt man spätestens daran, wenn man als Papa ihm dann das Skateboard auch wegnimmt, ganz klar, oder als Lehrer. Und ich denk mir, mit ja, mit dem Alter, auch mit der Reife, entwickelt man immer mehr auch eine Identität. Die festigt sich, die wird weiter und so eine Identität, die hat dann ihr eigenes Spielzeug. Eines deiner Spielzeuge ist für mich die Männergruppe. Das heißt, dass du sagst, Männergruppe, wunderbar, mein Spielzeug ist der Schamanismus, auch das Druidentum, das übrigens ein Teil davon ist. Also ein Druide ist eigentlich nichts anderes wie ein Schamane, kommen wir vielleicht auch noch darauf zu sprechen und hier hab ich mich einfach wohlgefühlt. Ich hab aber im Laufe der Zeit auch andere Menschen kennengelernt, die eben auch eine Nahtoderfahrung hatten und die haben sich anders verwirklicht. Manche gehen in Altenheime, andere machen Kasperltheater für Kinder, Wiederum andere, die entdecken für sich den Buddhismus oder das Urchristentum, werden zu Yogis, pflegen jeden Tag Yoga. Und ich hab 1 gelernt, eine unglaubliche Toleranz. Das heißt, du darfst deinen Weg gehen, du darfst für dich auch dein Herz sprechen lassen. Was zieht dich an? Und du gehst weg von einem: ‚Ich muss das Ziel erreichen, ich muss das Ziel erreichen.‘ Irgendwann landest du nur im Burnout. Die Frage ist auch, für wen willst du solche Ziele erreichen? und ich hab gemerkt, du bist allen voran für dich selber verantwortlich und dann entsteht natürlich auch ein Miteinander, ist klar, dann geht man auf die Menschen zu. Ich hatte das große Glück, bei meiner Suche nach der Nahtoderfahrung durfte ich den Schamanismus entdecken. Eine wunderbare Frau, Cecilia, ist mit Indianern aufgewachsen, eine Brasilianerin, lädt mich ein und ich merke, das ist genau meins. Es war wie ein Nachhausekommen und darauf konnte ich aufbauen.
Heiko
Steckt so viel drin. Ich find also dieses tolerant sein an der Stelle und sich auch klar zu machen, hey, ein zwölfjähriger hat einen anderen Sinn im Leben als ein junger Mann, als ein Vater, als ein alter Mann. Ja, wo der mein Sohn ist jetzt so gut wie aus dem Haus, irgendwie der ist erwachsen, da hab ich natürlich andere Vorstellungen von Sinn des Lebens, als vor 20 Jahren, als ich ’ne Firma gegründet hab, die irgendwie erfolgreich sein wollte. Ja, also ich zitier immer gern dieses wundervolle Buch mit den 4 wichtigsten Fragen des Lebens. Ja, Sex, Money, Happiness and Death. Ja, ich glaub, das sind so die 4 Phasen, da kann man das ganz gut beschreiben und da gibt es eben auch unterschiedlichen Sinn, unterschiedliches, was mir wichtig ist. Und das zweite, Und da möchte ich echt drauf eingehen, weil es mir wirklich am Herzen liegt, ist dieses Toleranz Thema, weil da gibt es eben kein Richtig und kein Falsch und nur das ist richtig und das ist falsch und du musst und und das ist gut und das ist böse. Und ich finde in so einer Welt, in der wir gerade leben, wo dieses schwarz-weiß-richtig-falsch ja immer mehr um sich greift und natürlich auch Klicks generiert und Aufmerksamkeit generiert, find ich es so wichtig dafür zu werben, dass du und ich und jeder da draußen unter Sinn für sich selbst das verstehen darf, was er für sich selbst darunter versteht oder versteht, ist glaub ich gar nicht der richtige Wort, was er darunter fühlt, was er, was sich für ihn stimmig anfühlt, was ist dein Sinn des und das ist ’n anderer als meiner, weil du bist ’n anderer Mensch und und du bist auch ’n anderer Mensch.
Chris
Ja, genauso seh ich es auch, das könnt ich sogar Wort für Wort so unterschreiben. Ich denk mir, es gibt schon eine Grenze. Wir reden ja auch über Balance und da gibt es ja auch Grenzen. Die Grenze ist für mich Gewalt, da wo Menschen, allen voran Kinder, Jugendliche, aber natürlich egal welcher Mensch, wo er mit Gewalt behandelt wird, sei das körperlich, aber auch seelisch, ein unglaublich weites Feld, wie man eben anderen Gewalt antun kann, zu etwas zwingen, manipulieren und so weiter. Da hört für mich die Toleranz auf, ganz klar. Und Ich hab gemerkt, ich durfte mich mit Widerständen beschäftigen. Also, ich will hier unbedingt Eric Burne nennen, denn Eric Burne, der Humanpsychologe mit seiner Transaktionsanalyse, hat mir so viel beigebracht und zwar auf ganz einfache Art. Das Schamanische und hier bei Eric Burne ist unglaublich einfach. Du beschäftigst dich mit deinen Widerständen und die Widerstände, die hast du in Gedanken, die hast du eben Im Kopf, die Widerstände hast du aber auch im Körper. Irgendwas stimmt nicht. Irgendwo bin ich jetzt gerade in, ja ich sag mal, verbogen und die Widerstände hast du aber auch emotional. Das heißt, Was sende ich für Gefühle aus? Was hab ich für Gefühle? Und hier durfte ich einfach lernen, von diesem, ich sag mal, Schamanen von Eric Byrne, dass du in den Widerstand hineingehst, dass du sozusagen nicht in diesen Fluchtmodus gehst, in diesen berühmten Fight-Freeze-Modus, dass du die Dinge einfach von dir wegschiebst oder angreifst oder dich totstellst, sondern dass du sagst: ‚Ich geh hier rein. Was macht das mit mir?‘ Was hab ich hier auch gerade für Gedanken? Und wenn ich über Toleranz nachdenke, dann muss ich das unbedingt fühlen. Das reicht für mich nicht, dass du nur nachdenkst. Wenn jemand jetzt im Islam ist und der pflegt den Islam und der pflegt ihn in Liebe und der erlebt ihn und er ist weit davon weg von Islamismus, er ist weit davon weg von aller Gewalt, dann spür ich seine Liebe. und dann sind wir doch schon zusammen. Dann hat er sein Spielzeug, den Islam, ich hab mein Spielzeug, den Schamanismus. Ich durfte eigentlich auch so in diesen ersten Jahren schon bald feststellen, dass wenn du anderen sagst, oh, ich hab eine Nahtoderfahrung und ich hab ja den Schamanismus, ich hab was ganz Tolles, die meisten interessiert es nicht, aber nicht weil sie es nicht interessiert, weil sie nicht wollen, sondern weil sie in ihrer Entwicklung auch gerade ganz woanders stehen und gerade ganz andere Spielsachen brauchen für ihre Entwicklung. Und das meinte ich vorher auch mit Freiheit, das ist für mich die Toleranz, das öffnet wirklich dein Herz, das öffnet Wege. Aber noch mal ganz kurz, es ist unglaublich spannend, wenn du deine Gedanken anschaust, wenn du deine Gefühle anschaust, wenn du deinen Körper anschaust. Da gibt es viele Methoden, da gibt es die Achtsamkeit, da gibt es aber eben auch das Schamanische.
Heiko
Genau, und dann die Methode am Ende ist ja wieder egal, wichtig ist, dass du hinguckst, an die Widerstände hinguckst, dass du die Gewalt außen vor lässt. Ich finde, es ist ganz wichtig, das ist vielleicht, ich mein, wenn man es jetzt ganz einfach machen wollte, ja, aus all diesen Lehren und Modellen am Ende, wenn man es irgendwie eindampft, ich glaube, wenn man es humanistisch anschaut, ist die Gewalt immer draußen, ja, also jetzt kommt es aus so einer liberalen Schule, ja, also die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt. Ja, das ist immer die Grenze, die Gewalt gegen andere, die Einschränkung von anderen. So und was irgendwie immer drin ist.
Chris
Ist Liebe oder ja, wenn ich es mal wirklich auf 3 Punkte bringen möchte, das was ich lebe, das was ich bin und dann ist es egal, ob Schule, ob privat oder ob im Schamanismus, das Liebe steht über allem, das ist ganz klar für mich, aber auch das Leben, dass man Mut hat, dass man wirklich auch ein paar Schritte geht, dass du einfach auch weißt, ich bin auf dieser Welt willkommen, ich bin wertvoll, ich darf hier sein. Wie viele Menschen haben das, sowas wie diese Eigenliebe zu pflegen? Und das ist übrigens etwas sehr Aktives. Das ist nie so, dass du einmal Liebe hast. Viele verkaufen einem ja, das macht die Methode X. mach die Methode Y., dann bist du für immer glücklich. Nein, es ist ein ewiger Prozess, wir sind auch immer in einer Entwicklung, wir sind immer jemand, der am Werden ist. Da können solche Spielsachen übrigens auch komplett wechseln. Das Schamanische ist gefällt mir gut, es ist nämlich keine Religion, sondern es ist tatsächlich ein Werkzeug. Du kriegst unglaublich viele Methoden und wenn du möchtest, könnten wir auch eine kleine Übung machen, die nur eine Minute dauert.
Heiko
Kannst du sie bemerken, ich würd gern auf einen Punkt noch mal zurückgehen, weil der bei mir, weil ich merke oder da hab ich eine lange Geschichte dazu, das ist dieses Willkommen auf der Welt und ich find Sinn des Lebens und Willkommen auf der Welt, da ist eine große Gefahr drin und die hab ich lange bei mir gelebt und erlebt. Das ist nämlich dieses, du bist nur was wert, wenn du auch etwas lieferst, wenn du funktionierst, etwas beiträgst zu dieser Welt. Ja, also ich wollte immer Vorbild sein, aber nicht aus Egogründen, sondern so dieses mit dem Anspruch, besonders gut und besonders wertvoll zu sein und also besonders wertvoll im Sinne von, du musst was leisten und sowas. Und ich weiß, dass das ja gerade in der Männerwelt ist, funktionieren und und so, ja ’n riesen riesen Thema. Deswegen wollt ich da noch mal drauf eingehen, weil ich glaube, dass das für viele ’ne hohe Relevanz hat, da hin zu gucken und zu sagen, also der Wert, der des Einzelnen, ist unabhängig von dem, was er liefert, leistet, bringt. Ja, natürlich ist es schön und sind wir mal ganz ehrlich, geben ist seliger, dem nehmen. Ja, also und natürlich ist dieses Aktion in Liebe, etwas geben, was du vorhin ja auch gesagt hast, viele nach Nahtoderfahrungen haben solche Aktivitäten dann angegangen, aber es ist keine Voraussetzung dafür. Ja, es ist keine notwendige Bedingung für Erfüllung. Ja, es hilft, aber es muss nicht sein. Man kann auch erfüllt sein, man kann auch glücklich sein, man kann auch gewollt in sich selbst geliebt sein, sich selbst lieben, ohne dass man funktioniert und ohne dass man leistet.
Chris
Ich durfte Schamanen besuchen und ich war in der ein oder anderen Urkultur und ich kann dir sagen, wie Urkulturen mit ihren Kindern umgehen. davon könnten wir lernen. Die werden angenommen, die werden geliebt und da geht es nicht darum, dass sie sich eben erstmal über Leistung definieren. Ja, mein Haus, mein Kind, mein Pferd, mein Kind hat jetzt Abitur gemacht und so weiter. Das ist teils aus meiner Sicht schon wieder fast Gewalt. Wenn du Ziele hast und die gibt es im Schamanischen auch, dann darfst du diese Ziele verfolgen. Aber du bist erstmal wertvoll, du bist erstmal angenommen, du bist, wenn ich es jetzt salopp sagen darf, ein Kind Gottes und es gibt sich sehr. Also, unglaublich gibt sich das mit der Humanpsychologie die Hand. Du bist erstmal wertvoll, du wirst erstmal angenommen, du wirst erstmal akzeptiert, nicht nur toleriert, sondern sogar akzeptiert in deinem Sein, in deinem vielleicht auch Anderssein, in deiner Entwicklung. Dann können Ziele dazukommen. Natürlich brauchen wir Ziele, aber du erfüllst diese Ziele auch mit Energie und Kraft. Hier ist dann der große Unterschied, dass wir nur Ziele erreichen, teils auch durch Prägung, teils durch das, was die Eltern wollen. Das erlebe ich ja auch tagtäglich. heißt, werden Kinder ja auch unglaublich fallen gelassen, wenn diese Ziele dann eben nicht erreicht werden. Wünsche, die übertragen werden, der Papa wollte Fußballprofi werden, der Sohn muss jetzt genauso gut sein. Dabei könnte er ein wunderbarer Trainer sein oder einer, der Lust hat, neue Bälle zu entwickeln und hier einfach etwas offener zu sein, diese Ziele zu entwickeln. Und hier ist der entscheidende Punkt, was sagt mein Herz? Hab ich Lust für dieses Ziel? Hab ich Freude dafür? Für mich war klar, und das hat sich eben alles zum Glück die Hand gegeben, ich geh bis heute gerne rein in die Schule. Schule ist ein unglaubliches Feld, das ist klar. Da gibt es Probleme, da gibt es aber auch einfach Entwicklung, da gibt es Feste, da gibt es Lachen, da gibt es Kinder, die schauen dich an, du kannst direkt helfen. Also, ich brenne für die Schule bis heute und ich geh bis heute gerne rein. Freude, Weil ich dieses Ziel für mich auch erreichen durfte. Natürlich können sich Ziele auch noch mal verändern, aber sie sollten aus meiner Sicht immer mit Emotionen, immer mit dem Herz gekoppelt sein und plötzlich wächst die. Motivation, dann hast du die Motivation in dir, dann weißt du, was du willst. Und ich geh noch ein bisschen ins Schamanische, wenn du die ersten Schritte aktiv gehst, auf dein Ziel zu, plötzlich lernst du die Menschen kennen, so wie wir uns auch kennengelernt haben. Plötzlich bietet dir jemand etwas an, plötzlich merkst du, ui, hier fällt mir ein Buch in die Hände, genau das, was ich gebraucht hab. Das ist manchmal ein bisschen geheimnisvoll, ein bisschen verzaubert, aber es geht immer dann, wenn du aktiv reingehst.
Heiko
Ja, also wenn du. Blockaden loslässt, ja, wenn du die Kontrolle loslässt, dann darf das Leben wirken, sag ich immer, ja, und dann funktioniert es häufig ganz leicht. Also ist jetzt nicht so, dass das bei mir immer so wär, ja, Klammer auf, leider, Klammer zu, aber so ab und an gelingt mir das dann doch, ja, das loszulassen und zu sagen, O. K., gut, Ziele, ja, ich will natürlich was erreichen und ich hab auch noch ’n paar Ziele im Leben, klar, und auf der anderen Seite das aber auch loszulassen und zu sagen, okay gut, schauen wir mal, was das Leben für mich bereithält, denn ich weiß, dass ich nicht nur und den Dreiklang fand ich so schön gerade, dass ich nicht nur toleriert bin, ja, sondern dass ich auch nicht nur akzeptiert bin, sondern dass ich geliebt bin, ja, von meiner Frau, von meinen Eltern, von meinen Kindern, von meinen Mitarbeitern, von meinen Kunden, von meinen Freunden und am allerwichtigsten von mir selbst.
Chris
Ja, für mich ist hier einfach auch der Punkt, wo du sagst, was tut mir gut und plötzlich merkst du auch, du öffnest dich den anderen, du sprichst von Männergruppe, plötzlich merkst du, mein Spielzeug, Männergruppe tut mir unglaublich gut, die anderen tun mir gut, wir sind keine Einzelwesen. Im Schamanischen arbeitest du ja auch viel mit den Ahnen Und hast hier, ich sag mal, auch wieder Aufgaben. Das wären auch Ziele, aber diese Aufgaben, die sind ganz leicht zu erfüllen. Ein Gebet zum Beispiel, oder du verbindest dich mit der Natur. Schamanismus heißt immer auch die Verbindung mit der Natur, mit der Natur. Ich als Mensch, ich bin Teil der Natur. Das Wort Umwelt würde es im Schamanischen gar nicht geben. Du bist Mitwelt, aber natürlich tut es gut, in die Wüste zu gehen, in den Wald zu gehen. auf das Meer zu fahren und sich hier zu verbinden mit den Kräften. Und da merkst du plötzlich, was hab ich für Widerstände. Du merkst aber auch plötzlich, die Widerstände brauch ich, die sind normal. Wir können unsere Ziele gar nicht immer leicht erreichen. Aber sobald ich anfange, diese Widerstände anzunehmen, der erste Schritt ist immer die Annahme und nicht eben mich da weigern, mich da sperren und sagen, was soll das, was wollen die von mir, die Schuld immer bei anderen suchen, sondern plötzlich sagen, ich übernehm Verantwortung für mein Leben. aber in Liebe und mit dem Gefühl, was will ich, was macht mir Freude, was tut mir gut. Ich nutze hier auch meine Freiheit, die Freiheit zu sagen, hier die Welt, sie bietet doch so viel bei allen Problemen, die mach ich deshalb nicht klein, bei allen Kriegen, bei allem Hunger, bei allem, wie die Umwelt hier auch wirklich geschädigt wird, das seh ich schon auch und trotzdem darf ich auch in Freude mich entwickeln.
Heiko
Ja, und ich glaub, also darum geht es mir immer, das ist mein Antrieb, diese Entwicklung und damit mein ich jetzt gar nicht Wachstum im Sinne von wirtschaftlich größer, höher, schneller und wir brauchen Bruttosozialprodukt, ja Wachstum und so weiter, mehr Umsatz, sondern ich mein vor allem auch geistige, spirituelle Entwicklung, ja zu sagen, O. K., gut, ich möchte einfach nächstes Jahr gerne ein Schrittchen weiter sein, ein Schritt glücklicher sein, ein Schritt erfüllter sein, als als ich das heute bin, ja diesen diesen Weg zu gehen, ja das ist das, was mich dann eben häufig antreibt und ich finde, ja, um dieses Thema Balance noch mal zu haben, also diese spirituelle, geistige Entwicklung, emotionale Entwicklung zu haben und aber auch trotzdem im Leben präsent zu sein, zu funktionieren, den Job, so wie du es gerade gesagt hast. Ja, du machst ihn immer noch gerne, da, da merkt man die Leidenschaft und da bin ich mir ganz sicher, wenn ich deine Schüler frage, dann merken die das auch. ja, und und sind happy, da ’n Lehrer zu haben, der eben identifiziert ist und der das gerne macht und der das mit Liebe macht.
Chris
Der entscheidende Punkt ist für mich und das ist auch das Schamanische, wie das Humanpsychologische, dass du Beziehung herstellst, Beziehung zu dir, Beziehung zur Natur, Beziehung zum Mitmensch. Und wenn wir hier über Balance reden, Da bewegen wir uns. Ich muss auch von mir reden. Also, ich tue es tatsächlich jetzt bewusst mal verallgemeinern. Da reden wir einfach oft von Extremen. Nur wenn ich das und das habe, bin ich glücklich und da bin ich nicht in Balance. Im Schamanischen suchst du nicht nur die Mitte. Die Mitte ist ein riesiges Thema, sondern du hast auch den Mut, dass du tatsächlich rechts und links in die Extreme gehst. Allerdings nicht im realen Leben, sondern ich sag mal, in einer Art Traumreise, energetisch. Du machst diese Dinge, indem du hier in in Trance gehst, indem du hier eben auch Kontakt dazu herstellst. Jetzt bestes Beispiel ist für mich Angst und Mut. Mut ist unglaublich wichtig, aber wenn du zu mutig bist, ist klar. kann man sich verrennen. Wenn ich nur ängstlich bin, dann bleibe ich auch nur zu Hause und stell mich nicht dem Leben. Im Schamanischen nimmst du diese Dinge an. Die Angst kann man personifizieren, genauso auch wie den Mut. Und in einer Art Traumreise lernst du unglaublich viel über dich kennen, stellst noch mal Beziehung zu dir her. Was heißt für mich Angst? Was heißt für mich Mut? Wo darf ich lernen? und das Lernen im Schamanischen und das find ich so angenehm, es sind immer kleine Schritte, es sind die Schritte des Herzens und plötzlich merkst du in der Rückschau, ja unglaublich, was hab ich schon alles geschafft. Aber du siehst es nie nur vom Ziel her, von dem, was du erreicht hast, sondern du siehst es im Moment, dieses berühmte Leben im Jetzt, das ist auch Schamanismus, nicht immer leicht, gelingt mir auch nicht immer, aber gelingt tatsächlich dann und wann.
Heiko
Und weil das ist ja das, was das Leben ausmacht, im letztendlich leben wir die ja nur jetzt. Ja, also ich mein, das sind so Sprüche aus den Insta Reels, ne, also Vergangenheit ist vorbei, Zukunft kommt erst noch, wir leben halt jetzt und und darum geht es aber letztendlich jetzt wahrzunehmen, zu sagen, O. K., ich sitz hier auf diesem Stuhl, ich sitz hier mit dir in diesem Podcaststudio und mir geht es gut dabei. Ja, ich hab Spaß an dem Gespräch, mir geht es gut, das ist das, mehr kann ich doch für den Moment gar nicht haben.
Chris
Ja, ich denke mir, eine der ersten Übungen ist dafür einfach der Atem. In vielen, vielen Kulturen wird er gelehrt und es ist tatsächlich so einfach. Den Atem hast du immer bei dir. Und es ist auch nicht immer leicht. Wir beide haben jetzt hier Spaß. Manche sind im Auto, sind gestresst, du wirst geschnitten, du wirst überholt, wie auch immer. Du hast gerade überhaupt keinen Spaß. Aber anstatt jetzt hier ins Schimpfen zu gehen, machst du so diese Sekunde, wo du kurz reflektierst, wo du atmest, wo dein Widerstand dir bewusst wird, wo du vielleicht ins Äußere, du hast irgendeinen Trigger, irgendeinen Spiegel, wo du so ins Äußere schaust und denkst, jetzt wurde ich so wieder mal benachteiligt und immer derselbe und immer mein Nachbar, wer auch immer. Durch Atmen und durch Annehmen merkst du, mein Gott, ich bin immer noch im Auto, mir ist nichts passiert. Ich könnte sogar ein Stück dankbar sein. Ich kann sagen, will ich jetzt vielleicht lieber Musik hören und das schaffst du über Atmen. Du brauchst den Kontakt zum Körper, sonst bist du immer noch so in diesen Ausschüttungen von Cortisol und von Adrenalin und bist voll in dieser Wut. Und plötzlich merkst du, nein, Atmen beruhigt mich. Der nächste Schritt wäre und es ist nur eine Ein-Minuten-Übung, atmen und sich verbinden. und zwar erstmal mit sich selber, mit seiner Umwelt zu sehen, ah, ich hab hier den Tisch, ich hab hier ein Glas, ich hab hier ein Mikro und plötzlich bist du hier und dann werden deine Gedanken auch schon anders, deine Gefühle werden anders durch dieses Atmen und darauf aufbauend kann man viel machen. Aber allein in dieser einen Minute änderst du komplett deine ganze Schwingung.
Heiko
Magst du bei der Übung, wenn es nur eine Minute dauert, magst du bei der Übung vielleicht einen Tick mehr ins Detail gehen.
Chris
Mach ich gerne und am besten, wir machen die Übung zusammen. Du schließt die Augen, du atmest einmal tief durch und atmest tief aus. Und das Ganze machst du dreimal, kann man sich gut merken. Die Übung hat 3 Teile, tief ein, tief aus. Was denk ich gerade? Was fühl ich gerade? Wo bin ich gerade? Und du nimmst das an. Du suchst nicht gleich nach ’ner Lösung. Du nimmst das für dich an. Meine Gedanken dürfen sein. Ich darf mich ärgern. Meine Gefühle dürfen da sein. Ich darf den anderen beschimpfen. das darf alles da sein. Und du atmest weiter, du nimmst das an und dann lässt du los und gehst ins Jetzt und schaust dich um. In welchem Raum bin ich gerade? Was ist hier gerade los? Und du bist schon nach einer Minute viel entspannter. Das löst nicht alle Probleme, aber du bist im Hier und Jetzt. Und diese Gefühle, die zu stark werden, zu viel Wut, zu viel Angst, das ist weg.
Heiko
Also jetzt war ich ja vorher schon gut drauf, merk aber trotzdem noch mal, dass mich wirklich dieses Kurzaugenschließen, dreimal Brustatmen einfach noch mal so ’n Stück beruhigt hat und klar, gerade bei dem Gefühl sein, also ich sag ja immer gerne, Gefühle wollen gefühlt werden. Ja, geht nichts darum, da mitzumachen oder gar dagegen zu machen, sondern einfach nur mal hinspüren, was fühle ich denn da gerade und das dann also ja auch die Wut auch der Ärger und so, das darf da sein, finde ich und das ist eben auch Teil des Lebens, ja zu sagen okay, das gibt gute Gefühle, gute Gefühle, es gibt weniger angenehme Gefühle, aber wir hatten es ja schon, Wut kann auch richtig Kraft geben, also da ja es geht ja wieder nicht um Gut und Böse, hatten wir heute auch schon Ja, also insofern vielleicht, wenn ich es, vielleicht versuch es mal zusammenzufassen, ja so, also finde deinen Weg, also betont auf deinen, finde deinen Sinn, nicht das, was irgendwer sagt, sondern finde deinen, such dir die passenden Spielzeuge, hast du es genannt, die Methoden, an denen du Freude hast und die auch wieder zu dir passen und die aber dazu führen, dass letztendlich geht es ja darum mehr zu sich zu kommen, also wahrzunehmen, was will ich denn eigentlich und nicht was will meine Mutter von mir, ja oder meine Frau oder mein Chef oder sowas. Und vielleicht geht es auch darum, nicht alles zu glauben, aber alles zu prüfen.
Chris
Oh ja.
Heiko
Ja, also es selber auszuprobieren, ’ne eigene Erfahrung zu machen. Ich glaub, das ist immer noch das, was am meisten zählt, muss ja nicht gleich ’ne Nahtoderfahrung sein, eine Minute atmen reicht ja schon mal für den Anfang. Ja, allerdings und ob es dafür dann bei Schamanstrie der richtige Ort ist oder in meinen Männerseminaren oder wo auch immer du hin möchtest und dich findest, ja, ich glaub, darum geht es am Ende. Ja, und eine Bitte noch an dich als Zuhörer, wenn dir das Gespräch gefallen hat, gib uns doch ein Like, schenk uns einen Kommentar, gib uns 5 Sterne bei Apple, was auch immer, tue Gutes und rede darüber. Ja, du hilfst uns sehr, den Podcast noch weiter zu verbreiten. Vielen Dank an der Stelle und vielleicht geht es ja gar nicht darum, irgendwo anzukommen, sondern darum, sich selber nicht mehr zu verlieren. Oh ja, mhm, sondern sich selber zu finden als Teil von allem, als Teil von allem. In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören.
Chris
Danke, dass ich hier sein durfte.
Heiko
Sehr gerne und ich hab, wenn es euch gefallen hat, gute Nachrichten, Chris und ich, wir werden noch einen Teil 2 aufzeichnen und den gibt es dann in zwei Wochen und da werden wir mal noch etwas mehr so das Thema Schamanismus und Männerarbeit verbinden und beleuchten. In diesem Sinn vielen Dank fürs Zuhören, bis in zwei Wochen. Ciao Ciao!


