Männer Podcast #11: Kraftquelle Männergruppe – Warum echte Verbindung uns stärker macht

Was eine echte Männergruppe bewirken kann: Offenheit, Vertrauen und persönliche Entwicklung. Erfahre mehr über unsere Erfahrungen im neuen Podcast.
Kraftquelle Männer Gruppe - Männerkreis München

Wie verändert sich ein Mann, wenn er regelmäßig einen Raum hat, in dem er ehrlich über sein Leben sprechen kann – und wirklich gehört wird? In dieser Männer Podcast Folge sprechen Gerald und ich über unsere eigene Männergruppe: ein selbstorganisierter Kreis ohne Hierarchien, geprägt von Offenheit, Spiegelungen und Vertrauen. Eine kraftvolle Inspiration für alle Männer, die wachsen und in ihre wahre Stärke kommen wollen.

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Transkript der ganzen Podcast Folge Nr. 11

00:00:00:06 – 00:00:26:22
Unbekannt
Ja. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Männer in Balance Podcast. Heute wieder Gerald hier. Ich habe es euch ja vor zwei Wochen schon versprochen, dass er noch mal vorbeikommt. Und eigentlich muss ich sagen, er hat es mir versprochen. Aber egal. Ähm. Heute soll es mal um unsere Männergruppe gehen. Wir beide kennen uns aus einer gemeinsamen Männerrunde. Und das soll heute mal unser Thema sein?

00:00:26:24 – 00:00:54:03
Unbekannt
Gerald, schön, dass du noch mal den Weg ins Studio gefunden hast. Nämlich sehr. Es macht einfach Spaß und ich bin sehr gespannt, wo uns der Talk heute hinführt. Ich habe es gerade schon gesagt Wir sind in einer gemeinsamen Männergruppe. Ich bin 2009 zehn dazu gekommen, da gab es die Gruppe schon. Vielleicht müsst uns mal an den Anfang. Wie ist das entstanden?

00:00:54:05 – 00:01:22:12
Unbekannt
Ich habe ja deine Podcast die bis jetzt gelaufen sind schon angehört und hast ja schon erzählt diese Männergruppe wo dieses Männer Jahr das wir beide gemacht haben zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das hat ja dann geendet mit einer viertägigen ist in der Natur oder draußen waren und das war damals mit zwölf Monaten die Gruppe gibt es heute noch, die inzwischen über halb Europa verteilt ist.

00:01:22:13 – 00:01:43:11
Unbekannt
Ja einige Männer. Das heißt, wir treffen uns aber immer noch alle zwölf, einmal im Jahr. Und diese Südmänner, also aus München, sage ich jetzt mal, da waren, es war München lastig, ein bisschen unsere Gruppe. Da ist es dann entstanden, aber gesagt haben, uns ist ein Jahr zu wenig für einen Austausch. Und wir waren zu dem Zeitpunkt aber auch zu wenige.

00:01:43:16 – 00:02:14:20
Unbekannt
Irgendwie hab vier oder fünf waren. Und dann haben wir einfach geschaut, wie können wir das wieder erweitern, Also genau in dieser Frequenz, dass wir uns alle sechs Wochen treffen und in einem bestimmten Format, das in dieser, in diesem sprechen. Wie das mal so dort in diesem Council Format Format Ja genau und das ja seit dem praktizieren wir das okay, also ihr macht das seit 2014 dann wir oder wir?

00:02:14:21 – 00:02:41:06
Unbekannt
Ja, ja, genau. Und jetzt wir. Und das ist für mich immer eine Bereicherung, wenn jemand Neues dazukommt. Ja, ich mein, das ist ja jetzt, seit ich dabei bin, eine ziemlich stabile Gruppe. Also wir haben noch mal zwei dazugenommen, jetzt ist einer davon übrig geblieben. Ansonsten sind wir sechs. Jetzt glaube ich, eine sehr stabile Runde also für die Zuschauer.

00:02:41:06 – 00:03:12:12
Unbekannt
Zur Erklärung Wir sehen und treffen uns so alle round about sechs Wochen. Immer Sonntag Nachmittag für vier Stunden um und wir haben eigentlich kein großes Programm außer diesen von dir so genannten oder von Stefan oder der heißt glaube ich so dieses Format Council, Das heißt, wir sitzen im Kreis, jeder erzählt seine Geschichte und die anderen Männer. SPIEGEL ihm hinterher diese Geschichte, was eben bei Ihnen angekommen ist.

00:03:12:12 – 00:03:46:02
Unbekannt
Also es geht nicht um Feedback geben oder gar Ratschläge oder so, sondern es geht wirklich nur darum, zu sagen Hey, wenn du das so erzählst, was kommt bei mir an? Und diese beiden Elemente erzählen und zuhören und spiegeln, das ist sozusagen der Kern dieses Formats. Ja, was vielleicht noch erwähnenswert ist, dass es keine Hierarchie gibt. Das heißt, es haben wir keinen, der das organisiert, außer es gibt natürlich einen, zwei, drei, die dann eher schauen, dass man die Termine wieder finden.

00:03:46:02 – 00:04:15:02
Unbekannt
Du gehörst dazu, der dann immer wieder macht aus unserem einfach Termine machen. Aber ansonsten gibt es keine Hierarchie und das finde ich ja auch mal ganz spannend, sondern also so eigen getrieben. Jeder kommt da freiwillig, ohne dass da angerufen wird. Kommerz ist eine extrem hohe Verbindlichkeit. So nimmt sich wahr, da gibt es keinen. Der da sagt So, jetzt schicke ich eine Einladung raus oder so!

00:04:15:04 – 00:04:35:02
Unbekannt
Also ich finde das auch, also dass es wirklich so komplett selbstorganisiert ist, ganz auf einem Niveau, wo man wirklich sagen kann, also da ist keiner auch nur irgendwie ein Millimeter drüber, ja oder ein Zentimeter drunter nix, sondern es sind wir sechs und mal treffen uns bei dir, mal treffen uns bei mir, mal treffen wir uns bei einem anderen.

00:04:35:08 – 00:05:03:18
Unbekannt
Das ist so ganz, wie es gerade reinpasst mit einem hohen Commitment. Ich finde, wir kriegen ne. Ich glaube, wir haben eine Teilnehmerteilnahme Quote, die liegt weit über 90 %. Ja, es ist ganz selten mal, dass einer von den sechs fehlt. Eigentlich, und das ist schon cool. Und das zeigt auch, also ich muss sagen, ich bin ja jetzt alle vier, fünf Jahre dabei und ich muss sagen, mir ist dieser Termin inzwischen extrem wertvoll geworden.

00:05:03:18 – 00:05:35:21
Unbekannt
Ist die Gruppe, mir sind die anderen Männer extrem wertvoll geworden. Also ich würde euch also wenn ich meine Top Ten Freunde zählen muss, gehört ihr fünf ganz bestimmt dazu. Mir genauso. Absolut, ja. Das sind. Das ist so eine Sicherheit. Finde ich auch, dass da Männer sind. 100.000 Männer, wo so absolut Offenheit herrscht und und ja, auch Verlässlichkeit, würde ich mal sagen.

00:05:35:21 – 00:06:03:00
Unbekannt
Ja, genau. Also früher hätte ich gesagt, die Männer wissen mehr als meine Frau. Inzwischen habe ich über die Jahre auch ein sehr gutes und offenes Verhältnis auch entwickelt. Das stimmt es nicht mehr ganz hat Dazu hat da die Männerarbeit dazu beigetragen, dass das so entstanden ist. Ja, ganz, ganz wesentlich. Und auch da gibt es ja auch so eine Podcastfolge dazu mit meiner Frau.

00:06:03:02 – 00:06:27:22
Unbekannt
Meine Frau und ich, wir hatten ja auch mal Zeiten in den letzten über 20 Jahren, die wir uns kennen, wo wir nicht ganz so eng waren. Also wir waren schon immer irgendwie verbunden, aber wir hatten doch auch mal eine Zeit lang. Ich glaube, offiziell hieß es, wir hatten eine offene Beziehung. Also sie hat ein Freund, ich hatte eine Freundin, da kann man jetzt drüber streiten, wie eng und wie verbunden wir dann auch waren.

00:06:27:24 – 00:06:58:05
Unbekannt
Und ich meine, das kennt ihr die Geschichten aus der Zeit kennt ihr und das hat mich schon auch. Die Gruppe hat mich da schon auch durch diese Zeit getragen und hat auch großen Anteil daran, dass ich den Prozess, das wieder Zusammenkommen mit meiner Frau und heute mit ihr ja auch inniger verbunden zu sein und glücklicher zu sein als jemals zuvor.

00:06:58:07 – 00:07:25:11
Unbekannt
Das hat schon viel damit zu tun, dass ich mich selber weiterentwickelt habe und diese Weiterentwicklung hat viel damit zu tun, dass ich eben alle sechs Wochen gezwungen bin, in Anführungszeichen an mich zu reflektieren und meine Geschichte zu erzählen und euch zu erzählen. Wie geht es mir eigentlich gerade? Und zwar wirklich. Also, wenn ich hingucke, was bewegt mich denn?

00:07:25:13 – 00:08:12:21
Unbekannt
Und ich halt auch da ein Forum habe, wo ich jedes Thema und das kann man glaube ich, gar nicht genug betonen, wenn ich jede sage, meine ich jedes Thema da auf den also in die Mitte legen kann, ist. Für jedes Thema merke ich bei mir reicht oft gar nicht die Zeit. Also ich bin dann bei mir. Das finde ich das Spannende überrascht, was ich denn dann reinlegen, was ich vorher oft nicht und und das ist, glaube ich gerade das Wertvolle, das Tiere, also mich zu hören, was erzähl ich denn in dieser Runde?

00:08:12:22 – 00:08:35:05
Unbekannt
Dass es das ist, wo du nennst Es ist reflektieren. Also es gibt zum einen ja dieses Spiel, als sie spielen und den größten Spielen in den Blick kommen, ist das, wenn ich das höre, was ich erzähle okay, also dann dein eigen Spiegel sozusagen. Ja, ja. Also diese Geschichte, die ich dann erzähle, ich nenne es mal Geschichte. Wie Was ist das für eine?

00:08:35:05 – 00:08:58:08
Unbekannt
Was erzähle ich, was ist mir gerade Wichtiges? Auch so ein so eine manchmal eine Überraschung? Was ist mir denn gerade wirklich wichtig? Oder was bewegt mich denn gerade am allermeisten, Dass ich das in dieser Zeit dann in die Mitte gebe? Ja, ich glaube, das ist auch noch mal wichtig, klar zu machen, weil wir erzählen dann nicht die Geschichten, die uns gut ausschauen lassen.

00:08:58:10 – 00:09:32:16
Unbekannt
Ja, so wie man das im richtigen Leben ja gerne tut. Ja, wo man irgendwie so im Social Talk halt überlegt, was könnte ich da jetzt platzieren, was steht mir gut, was könnte ich vielleicht erzählen, damit der dann also um zu irgendwas zu erreichen, eine Reaktion auf der anderen Seite und in dieser Männerrunde bei uns geht es wirklich darum zu sagen Was ist mir denn gerade wichtig, was beschäftigt mich denn, Was liegt mir am Herzen, was liegt mir quer, Was, Wo habe ich vielleicht gerade Ängste oder vielleicht auch große Freude?

00:09:32:16 – 00:10:20:01
Unbekannt
Also ist ja genauso erlaubt. Und gleichzeitig gibt es bei mir schon so einen Teil auch in dieser Männerrunde, wo ich gut dastehen will, wenn ich erzähle, Also Teil gibt es schon. Das Blöde ist nur, dass wir uns ja so gut kennen, dass die das merken. Das eben im Spiegel dann auch so richtig klatsch. Also aber, aber es ist so ein Anteil von mir, dieses und das kam vielleicht ja, ich habe es ja letztens erzählt, dass ich lange Zeit besser dastehen wollte als das, dass meine Zertifikate es hergeben, dass das so ein an eine Eigenschaft ist, mit der kann ich inzwischen leben und und ich auch es in solchen Runden feststellen.

00:10:20:03 – 00:10:51:11
Unbekannt
Na ja, und ich meine auch da haben wir wieder eine dicke Parallele. Also ich habe bevor ich die Mann Geburt gemacht habe, damals noch ein Format gemacht. Das ist der sogenannte Hofmann Prozess auch so ein zehn Tages Intensivseminar, wo es darum geht viel sich mit seinen Eltern und seiner Herkunftsfamilie zu beschäftigen und da mal ordentlich aufzuräumen. Und da kriegt man zumindest was damals so einen Namen, und zwar den Namen der Stärksten.

00:10:51:11 – 00:11:24:21
Unbekannt
Muss das. Und ich war damals der Blender. In dieser Gruppe, Weil ich eben auch gelernt habe, bei mir zu Hause war es immer wichtig, gut auszuschauen. Also war nicht wichtig, gut zu sein. Da war viel fähig und viel Bigotterie dahinter und und und. Aber es hat bei uns zu Hause immer gereicht, nun auszuschauen. Das habe ich perfektioniert und dann eben in den Lauf der letzten 15 Jahre angefangen abzulegen.

00:11:24:23 – 00:11:47:02
Unbekannt
Und mir geht es in der Runde genauso wie dir. Ich weiß noch, beim letzten Mal, als wir zusammen saßen, hab ich ein Teil meiner Geschichte auch zurückgehalten, weil ich irgendwie gedacht habe Ach, nicht noch ein Fass aufmachen und so was. Und im Spiegel hinterher haut ihr mir prompt um die Ohren. Ja, da kriege ich dann so die Frage Ja, Heiko, aber was ist denn mit dem Thema?

00:11:47:02 – 00:12:20:16
Unbekannt
Da ist doch noch, wo ich so sage So, ich habe es noch nicht geschafft. Ja, und diese radikale Ehrlichkeit würden es vielleicht andere nennen oder so was. Ja, diese ehrliche Offenheit ohne Filter, die ist einfach unbezahlbar Gold wert. Irgendwie ist auch immer für die persönliche Entwicklung und fürs radikale Ehrlichkeit haben wir mal einen Workshop. Gibt auch ein Buch dazu.

00:12:20:18 – 00:12:50:03
Unbekannt
Autor Name fällt mir in dieser Job 60er Jahre war auch spannend, da habe ich sein ich bin ich also in diesem Workshop bin ich dann so richtig in Widerstand, weil weil das Konzept ich habe. Es hat sich auch nie wirklich durchgesetzt, sondern weil es da auch gegenüber oft auch verletzt werden. Also radikal ehrlich bedeutet für mich, ehrlich zu mir zu sein.

00:12:50:04 – 00:13:14:15
Unbekannt
Ich muss aber mein Gegenüber, das ist meine meine Meinung, mein Gegenüber alles, alles ins Schleudern, was was mich es vielleicht stört oder was ich bei dem oder derjenigen sehe. Genau. Also ich finde alles was man sagt und zeigt und und also da in die Mitte legt in unserer Gruppe sollte ehrlich sein und die Wahrheit sein. Aber man muss natürlich nicht alles was man denkt immer ehrlich sagen.

00:13:14:15 – 00:13:38:04
Unbekannt
Also ja, sondern man darf das eine oder andere schon auch mal für sich behalten, oder? Also ja, es kommt immer auf die Relevanz an, denke ich. Ja, und auf den Kontakt, also auf den ja, ja, Relevanz ist glaube ich besser als Kontakt. Der Punkt genannt.

00:13:38:06 – 00:14:35:24
Unbekannt
AM Wenn du uns und unsere Runde noch mal nimmst, was ist denn für dich auch die Die Qualität der der Leute, vielleicht der Männer, die sich da zusammen gefunden haben, sind ja total unterschiedlich. Ich glaube, das ist genau der Punkt. Also das ganze Männerbild erlebe ich eben oder habe ich erlebt. Und wahrscheinlich geht es dir ähnlich, dass wir da alle rein gestartet sind, um irgendwie männlicher zu werden, erfolgreicher zu werden, schöner zu werden, keine Ahnung, besseren Sex zu haben, Essen und Sex zu haben, mehr Sex zu haben und und rausgekommen also bei uns auch sind sechs Individuen, die immer noch mehr in die Unterschiedlichkeit als in ihr eigenes gekommen sind.

00:14:35:24 – 00:15:28:17
Unbekannt
Das ist so mein Eindruck. Also gar nicht diese Gleichgleichheit oder irgendwas. Der eine macht. Am nächsten eine Polyamore, so dass die Unterschiede ein stärker geworden sind. Also wir am Anfang, das ist so meine das finde ich, dass das finde ich das Spannende dabei und das ist aber doch eigentlich auch das Wundervolle, weil es ja zeigt, dass wir mit dem, was wir da machen, in unserer Männerarbeit, dass das dazu führt, dass wir alle, mehr noch wir selbst werden und nicht irgendeine Schablone, irgendein Gesellschaftsbild, irgendeine soziale, alle Erwartungen erfüllen, sondern dass es uns immer besser gelingt, selber, also ich selber zu sein, Du, Du selber zu sein.

00:15:28:19 – 00:15:41:01
Unbekannt
Das Potenzial, das in dir steckt, zu leben oder bisschen bist du schon selber.

00:15:41:03 – 00:16:11:00
Unbekannt
Auch das ist eine gute Frage. Ich würde also aus dem Moment heraus, würde ich sagen, bin ich schon ziemlich weit. Also ich glaube, dass da noch ganz viel Potenzial ist, in das ich hinein wachsen kann. Aber wenn ich jetzt mal so ganz im Moment lebe, dann bin ich jetzt hier in diesem Gespräch schon echt, echt? Ja, also ich glaube, das ist ja auch die Energie durch uns, durch diese Männergruppe.

00:16:11:00 – 00:16:41:00
Unbekannt
Da ist jetzt kein Filter mehr und ich überleg auch nicht, was wollen die Zuschauer da jetzt hören, sondern ich unterhalte mich mit dir und sag, was jetzt gerade aus meinem Herzen kommt. Ohne Filter. Würde ich schon sagen. Na ja, und jetzt gebe ich die Frage zurück. Na ja, ich bin es immer mehr. Ja, und gleichzeitig gibt es innendrin immer noch so bei manchen Themen eine Scham.

00:16:41:02 – 00:17:22:08
Unbekannt
Also. Verhalten, nicht Fähigkeiten. Wo ich sag das schäme ich mich auch dafür. Äh, und die kann ich in der Runde im fallen lassen. Ich würd es sagen, ich bin da aber auch bei 80 90 % wo ich wo ich mit meiner in meinen Eigenschaften die in vielen Bereichen gar nicht kompatibel sind. Ich bin überhaupt nicht kompatibel zum Schulsystem, zu den Bewertungen, was so Ausbildung usw betrifft in.

00:17:22:10 – 00:17:45:02
Unbekannt
Meinen Beziehungen ist auch oder in meiner Beziehung jetzt ist auch sehr. Special Jetzt mal. Da stehe ich immer mehr dazu und und kann mich auch. Also ich habe zum Beispiel immer eine innere Unruhe.

00:17:45:04 – 00:17:55:11
Unbekannt
Versucht die auch, aber ich merke, wenn ich es merkt, ich muss die Nummer verstecken. Das ist so befreiend, ist unglaublich.

00:17:55:13 – 00:18:26:21
Unbekannt
Ich meine, das ist manchmal auch so Haltungen, was? Ja, Ja, ich meine, du hast im letzten, in dem letzten Talk hier ja schon über deine Schreib und Leseschwäche gesprochen hast über darüber gesprochen, dass du keine abgeschlossene Ausbildung hast und diese Dinge. Du kannst jetzt darüber sprechen, dass du Scham hast bei diesem oder jenem. Ich meine, ich glaube das alleine ist ja schon eine Qualität, die dich unterscheidet von.

00:18:26:23 – 00:18:51:10
Unbekannt
80 90 % der anderen Männer, die da draußen reisen können und und also entweder gar nicht merken, dass sie Scham haben. Ich bleib mal bei dem Thema oder wenn sie sie haben, sie ganz kräftig irgendwie und dann und am Tisch lassen und darüber nicht nicht reden. Und ich glaube, da ist das, was wir gemacht haben, schon sichtbar und führt am Ende ja dazu.

00:18:51:12 – 00:19:23:03
Unbekannt
Also so, dass so würde ich es zumindest bewerten, dass ich heute sehr viel freier bin, sehr viel glücklicher dadurch auch bin, weil ich mich einfach viel mehr die Dinge machen kann, bei mir vor allem ohne schlechtes Gewissen machen kann. An die, zu denen ich gerade Lust haben, Na und? Lustprinzip zu leben, das ist einfach schön für eine der männlichen Eigenschaften.

00:19:23:03 – 00:20:00:03
Unbekannt
Für mich auch diese Liebhaber Eigenschaft, dass er dieses Genuss sich erlauben gilt, überhaupt genussfähig zu sein. Das ist, glaube ich, ganz, ganz eine wichtige Eigenschaft. Aber vielleicht noch mal zu dem Thema Trick eine Geschichte zu erzählen. Nicht ich. Bei Biodanza ist ja so, dass ich das Ich da Dinge immer vormacht, also im Zentrum stehe und da war. An dem Abend hatte ich halt immer meine Hand hier irgendwie haben, das habe ich oft und und da spricht mir eine Frau an warum hast du immer deine Hand da?

00:20:00:03 – 00:20:41:13
Unbekannt
Ich Soldat, Es schaut nicht gut aus und habe kurz überlegt und habe gesagt Weißt du, ich mache das seit zehn Jahren mache ich. Persönlich arbeite ich da und an Themen, an meinen Themen, mache jetzt Biodanta seit vielen Jahren, bin Lehrer und und ich mach das, dass ich mit, dass ich, obwohl es nicht gut schau ausschaut und meine Hand einfach hier dort haben kann und das ja, weil es weiß ich bin weiß, ich bin nicht, wenn ich dran denke, nämlich nämlich eine andere Haltung, ein äh und mir macht es nichts aus.

00:20:41:13 – 00:21:05:02
Unbekannt
Ich bin also das ist vielleicht auch noch mal so was, was entstanden ist, so unabhängig von der Meinung von anderen zu werden. Genau das ist eigentlich das, was mir am meisten Erleichterung verschafft. Und ich mein, das sind wir ja alle geprägt über die Geschichte mit der Hand ist super schön. Ja, ich mach das, weil meine Hand dahin gehört.

00:21:05:04 – 00:21:33:12
Unbekannt
Also es ist so, damit ist alles gesagt und eigentlich. Und wie oft hätten wir uns früher ja, also wenn Vater Mutter gesagt hätte, Nimm die Hand da weg. Natürlich, das gehört sich nicht. Oder man fasst sich nicht, hat die Hand nicht in der Hosentasche, weil Taschenbill ard und ich weiß nicht, die ganze Sprüche aus der Jugend, die wir ja alle kennen, wo man sich so sehr einschränkt in dem, was einen persönlichen ausmachen.

00:21:33:14 – 00:22:01:05
Unbekannt
Ja, deine Hand gehört dahin. Okay, Fertig? Ja, ja. So, so, super, schöner und. Diese Lust da dran zu diese Freiheit zu haben. Ich finde, das ist was, was wir einfach durch die Männerarbeit, durch unsere Männergruppe einfach diesen Weg gehen über Jahre Ja jetzt schon.

00:22:01:07 – 00:22:30:00
Unbekannt
Dass das einfach einen Unterschied ausmachen in der Qualität ja. Du hast dich ja selber. Du hast jetzt angefangen, selber eine Arbeit zu machen. Was ist der Antrieb dabei? Ja, weil ich. Ich kann mir sagen, ich habe das ja, hatte ja diesen Antrieb auch haben. Ich habe es auch eine Zeit lang gemacht. Also das sind zwei, drei Dinge, die da dahinter stehen, warum ich das so treibt.

00:22:30:02 – 00:22:56:19
Unbekannt
Also das eine ist, dass ich wirklich glaube, dass wenn ich das auch als Lehrer oder Lehrer bin, ich da in dem Kontext gar nicht bin, da ja mehr der Organisator, Raumöffner und Raumhalter ja, wenn man es mal so ausdrücken will. Aber ich glaube, dass mich dasselbe einfach auch noch mal weiterbringt. In also da eine gewisse Teaching Funktion zu haben, anstatt nur zu konsumieren.

00:22:57:00 – 00:23:28:00
Unbekannt
Das ein. Das zweite ist, dass ich mich das wirklich antreibt zu sagen, Ich möchte gern an diesem Männerbild etwas verändern und und das ist jetzt also das wird mir immer oft als Spruch oder so unterstellt, aber das meine ich wirklich ernst. Mir liegen die Frauen am Herzen und deswegen möchte ich gern mit den Männern arbeiten. Und das dritte ist, ich möchte auch was zurückgeben.

00:23:28:02 – 00:23:56:03
Unbekannt
Also mir hat die die Männerarbeit ja meinen Arsch gerettet. Ich weiß noch, ich weiß nicht, ob dir das so bewusst ist. Als wir beide uns das allererste Mal gesehen haben, war auf der Hochzeit von einem unserer. Auch mit Männer sozusagen. Das war das letzte Wochenende, als ich in der Burn Out Klinik war. Das habe ich sogar mitgekriegt, weil wir zufällig an einem Tisch saßen.

00:23:56:03 – 00:24:28:09
Unbekannt
Genau. Und also ich war damals ja sechs Wochen in der Klinik und das war das letzte Wochenende, da hatte ich noch drei Tage Klinik, und da hatte ich sozusagen ausnahmsweise mal Ausgang, um auf diese Hochzeit zu gehen und an. Sich so mal langsam wieder ans richtige Leben zu gewöhnen. Da haben wir uns das erste Mal gesehen und ich muss sagen, mir hat diese Gruppe und viele andere Arbeiten, Therapiesitzungen, Männerarbeit und und und.

00:24:28:11 – 00:24:47:04
Unbekannt
Ja, ich sag es mal so wie es ist den Arsch gerettet und ich weiß nicht, ob ich heute noch dasitzen würde. Ja, danach kann dieses Tal mit Firma verkauft Loch gefallen. Frau Also ja, Beziehungs schwierigkeiten hatten wir ja alles schon, da war die Depression ruckzuck wieder da. Also das ist ja nicht, dass die, wenn sie einmal weg ist, nie wiederkommt.

00:24:47:06 – 00:25:14:06
Unbekannt
Und da muss ich schon sagen ist super gesagt. Also wenn ich da euch nicht gehabt hätte, ich weiß nicht, wo ich heute wäre und das ist was, was ich einfach auch zurückgeben möchte, wo ich sage Ja, ich möchte gern das, was ich da erfahren habe, möglichst vielen Männern auch zurückgeben, um ja, um da was auszugleichen oder was zu bewegen, Spuren zu hinterlassen.

00:25:14:08 – 00:25:45:09
Unbekannt
Ja, das ist das, was mich antreibt. Und ich meine, wir haben beide Söhne, da spielt es ja auch noch mit hinein. Welches Männerbild will ich denn dieser Generation vorleben? Dass das, was mich antreibt, das ist ein wichtiger Punkt, glaube ich, dass es vorleben. Ja, genau. Nicht drüber reden, sondern vorleben. Karl Valentin Spruch Das mit der Anziehung messen. Scheiße, das funktioniert nicht.

00:25:45:11 – 00:25:54:10
Unbekannt
Die machen ja alles nach. Der ist gut.

00:25:54:12 – 00:26:37:17
Unbekannt
Ja, und ich glaube, das mit der Erziehung funktioniert ja auch nicht in der Männergruppe. Also deswegen diese Selbstorganisiertheit. Dessen habe ich auch vorhin so gesagt. Ich verstehe mich in den Männergruppen, die ich anleiten, also nur sehr bedingt als der, der da anleitet, sondern ich eröffne da wirklich einen Raum, damit sich die Männer begegnen können. Ja, ich gebe da eine gewisse Struktur und auch mal ein Impuls oder mal eine Übung für irgendeine Erfahrung, damit die Männer dann eine gewisse Erfahrung machen, über die man sich dann wieder austauschen kann, um vielleicht ein Thema zu setzen und einen Rahmen zu setzen.

00:26:37:19 – 00:27:24:19
Unbekannt
Aber ich bin nicht der, der dort lehrt, wie richtiges Mannsein geht. Ja, sondern und die sollen ja auch, also das gibt es ja nicht, wie wir es vorhin hatten, sondern es geht ja darum, dass jeder dorthin kommt, wo er in seinem also zu sich findet und und mehr noch er selber wird. Also für mich ist es ein ganz wichtiger Punkt, dass wir dort gibt es auch ab und zu, aber aber nicht selten ungefragt, dass dort keine Tipps und Ratschläge gibt, sondern einfach Ich bin da so, ich bin, ich kriegst gespiegelt, wie ich wahrgenommen werde und typischerweise bis auf wenige Ausnahmen Kriege, habe es keine Empfehlungen oder Ratschläge.

00:27:24:19 – 00:27:45:02
Unbekannt
Was ist zu tun? Was, was könnte ich besser machen? Ich glaube, das wäre für mich ganz schwierig. Ich glaube, dass wir da würde ich dann auch da würde ich es auslaufen lassen wendet, wenn das das Ziel wäre ich meine, auf dem Niveau, auf dem wir da unterwegs sind, in der Tiefe, in der wir da unterwegs sind, glaube ich, kann dir doch auch gar keiner mehr einen Ratschlag geben.

00:27:45:02 – 00:27:58:19
Unbekannt
Ist meist doch keiner so gut wie du, Was richtig ist für dich. Wahrscheinlich weiß ich es auch nur auf uns.

00:27:58:21 – 00:28:27:13
Unbekannt
Weil ich glaube, ich ich weiß es wirklich nicht, was richtig, Das erlebe ich ja auch in Beziehungen mit Frauen. Also welche Frauen in meinem Leben ich an sie, die sind total wichtig für mich gewesen und immer noch und gleichzeitig super, super herausfordernd in vielen Fällen. Und ich glaube das und darum geht es ja. Ich meine die als diese leichte Weg.

00:28:27:15 – 00:28:54:13
Unbekannt
Also um es mal ganz esoterisch zu sagen ich glaube der Spruch ist irgendwie von Osho oder so ja, aber die Menschen, die dir begegnen, die Welt, die dir da draußen begegnet, ist immer nur dein Spiegel, damit du deine Entwicklung magst. Und bei dir sind jetzt insbesondere die Frauen okay. Ja, bei anderen sind es. Bei mir sind es vielleicht die Männer, die in die Seminare kommen.

00:28:54:15 – 00:29:23:22
Unbekannt
Hab ja jetzt spiegeln für die eigene Entwicklung und hoffentlich sind die Männer die da kommen und bin ich dann der Spiegel für die, damit sie sich weiterhin können und das ist das spielt auch in das Thema rein, das hast du auch in einer deiner vorigen Podcastfolgen schon benannt. Als wichtigen Punkt ist bei mir übrigens genauso Dieses Verantwortung übernehmen für alles, was in meinem Leben passiert und was da ist.

00:29:23:24 – 00:29:47:03
Unbekannt
Und nicht aufgeschrieben. Wie war das vom Opfer in den Gestalter oder ähnlich den Schöpfer in den Schöpfer? Ja, genau das fand ich eigentlich. Das fand ich so Du hattest ja erst einen anderen Titel. Ja, genau. Vom vom also zum Täter, nicht? Das geht mir Also das ist ja so eine Buchidee, die liegt seit 20 Jahren bei mir im Schreibtisch.

00:29:47:09 – 00:30:26:09
Unbekannt
Früher hieß es immer vom Opfer zum Täter. Ja, und in Wirklichkeit ist es vom Helfer zum Schöpfer, oder nicht? Ich merke einfach, wie schwer ich mir tue, mit Menschen ein bisschen bewährten wird, die diese Opferrolle sich die sich dort drin gemütlich gemacht haben. Ja, also das fast. Wenn wir jetzt aufwachen, brauchen wir noch ne Stunde, weil also ich habe da zu Hause also Beispiel meine Mutter ist so ein Mann in ihrer Opferrolle und von daher bin ich da ähnlich allergisch inzwischen.

00:30:26:11 – 00:30:48:24
Unbekannt
Und ich glaube, und damit würde ich jetzt vielleicht auch mal den Abwinder machen, Also wenn wir selber es schaffen, selbst Verantwortung zu übernehmen für unser Leben und da in die gestaltende Rolle kommen und uns dafür die richtigen Formate suchen, die richtigen Spiegel suchen.

00:30:49:01 – 00:31:10:24
Unbekannt
Dann wird. Entschuldigung, jetzt werde ich pathetisch, Aber dann wird diese Welt eine bessere Welt werden. Davon bin ich fest überzeugt. Auch wenn außenrum im Moment gerade ganz viel Chaos ist. Aber wenn wir selber im Frieden mit uns sind, weißt du, dann können wir auch im Außen Frieden schaffen.

00:31:11:01 – 00:31:37:02
Unbekannt
Das ist doch ein schönes, pathetisches. Danach Herzinfarkt. Aber da kann nichts mehr kommen. Würde jetzt ein anderer bekannter Podcast. Herzlichen Dank für so lange dabeisein. Herzlich. Ich hoffe ja, ich sag nichts mehr. Danke, Danke. Alles fest einladen. Sehr gerne. Sehr viel Spaß gemacht. Sehr gern.

 

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